Weitere Absatzsteigerung geplant
Toyota denkt über Hybrid-Sportler nach

Toyota will im Sportwagensegment gegen die europäische Konkurrenz antreten. Das Unternehmen wolle mit weiteren sportlichen Fahrzeugen den Wettbewerb mit deutschen Produzenten wie BMW, Mercedes-Benz und Audi aufnehmen

HB FRANKFURT. Toyota will im Sportwagensegment gegen die europäische Konkurrenz antreten. Das Unternehmen wolle mit weiteren sportlichen Fahrzeugen den Wettbewerb mit deutschen Produzenten wie BMW, Mercedes-Benz und Audi aufnehmen, sagte der bei dem japanischen Automobilhersteller für die Entwicklung von Hybridfahrzeugen zuständige Shinzo Kobuki.

Man habe der Zentrale einen Vorschlag für einen Hybrid-Sportwagen unterbreitet. Ob dieser auch umgesetzt werde, sei allerdings noch unsicher. Die Ressourcen seien begrenzt, räumte der Manager ein. Bei dem neuen Modell werde es sich „um ein globales Projekt handeln“. Es ziele nicht auf eine bestimmte Region ab, sagte Tokuo Fukuichi, Leiter des ED2-Design-Zentrums von Toyota in Südfrankreich.

Den ersten Sportwagen montierte Toyota 1967 mit dem 2000 GT. Bis zur Einstellung der Produktion 1970 liefen rund 350 Fahrzeuge vom Band. Seither haben weder Toyota noch andere japanische Automobilbauer im Segment hochwertiger Sportwagen wieder Fuß gefasst. Bei der geplanten Lancierung eines Sportwagens in den kommenden Jahren dürften Toyota auch ihre Erfolge in der Formel-1 zugute kommen.

Derzeit wird der Markt für sportliche Fahrzeuge von Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz und Audi dominiert. Toyota will am europäischen Markt in diesem Jahr 806.000 Fahrzeuge produzieren nach 638.000 im Vorjahr. Die Herstellung von Motoren soll auf 860.000 (588.000) Stück steigen. Absetzen will das Unternehmen in Europa mehr als eine Million Fahrzeuge der Marke Toyota und 45.000 der Marke Lexus. Der neue Sportwagen soll dann mit dazu beitragen, das Absatzziel von 1,2 Millionen Stück im Jahr 2010 zu erreichen.

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