Wenden auf der Autobahn
Autofahrer nehmen Politiker-Vorstoß allzu wörtlich

Auf der Autobahn 31 haben mehrere Autofahrer den Vorstoß von NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) zum Wenden bei Stau allzu wörtlich genommen: Ohne Erlaubnis der Polizei fuhren sie als Geisterfahrer zur letzten Ausfahrt zurück, um einem Stau zu entgehen.

HB BORKEN. Die Bezirkregierung Münster berichtete am Donnerstag, die Autofahrer hätten sich "offensichtlich durch die Medienberichte der letzten Tage animiert gefühlt. Passiert sei zum Glück nichts.

Minister Wolf hatte am Montag eine Freigabe der Seitenstreifen und ein Wenden auf der Autobahn als Notfallmaßnahme befürwortet. Ein Sprecher des Innenministerium betonte am Donnerstag, dies sei grundsätzlich nur bei Anordnung und unter Aufsicht der Polizei möglich.

Der ADAC hatte das Wenden auf der Autobahn nach einer Vollsperrung ebenfalls als sinnvoll bezeichnet, allerdings auch eingeschränkt, dass dies die Polizei erlauben müsse.

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