Weniger Autos verkauft
Ford kündigt Produktoffensive an

Der Kölner Autobauer Ford verkauft immer weniger Autos in Deutschland. Nun will der Konzern gegensteuern und hat eine Produktoffensive angekündigt.

HB BERLIN. „Wir wollen in diesem Zehn-Jahres-Zeitraum insgesamt rund 100 neue Modelle und Modellvarianten herausbringen“, sagte Ford-Vorstandschef Bernhard Mattes der „Welt am Sonntag“. Wurden in den vergangenen fünf Jahren 45 neue Modelle und Modellvarianten auf den Markt gebracht, so sollen es in den kommenden fünf Jahren 55 sein.

Mattes hatte erst am Donnerstag gesagt, nach einem schwachen Start ins Jahr Chancen auf einen steigenden Marktanteil 2005 zu sehen. Von Januar bis Mai lag Ford in Deutschland im Schnitt bei einem Marktanteil von 7,3 % und damit unter Vorjahr, als der Marktanteil 7,5 % betragen hatte. Mattes hatte bekräftigt, dass Ford im laufenden Jahr den Anteil um zwei oder drei Zehntelpunkte erhöhen wolle. „Unsere Strategie ist aber nicht die Steigerung von Marktanteilen, sondern profitables Wachstum,“ hatte er betont.

In Deutschland geht der Ford-Absatz der Zeitung zufolge immer weiter zurück. Der Ford Ka Student (ab 7990 €) sei nur 1000 Mal verkauft worden.

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