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Werkstuner R GmbH: Stärkstes Golf-Cabrio aller Zeiten

Üppig ausgestattet und besonders stark: Ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 265 PS beschleunigt das Golf R Cabrio in 6,4 Sekunden von Null auf 100 km/h. Erste Fahreindrücke aus Südfrankreich.

von Michael Specht Quelle: MID
Golf R Cabriolet Quelle: PR
Golf R Cabriolet Quelle: PR

Nizza / FrankreichVertreter der gemütlichen Open-Air-Fraktion schütteln bei Hochleistungs-Cabriolets stets verständnislos den Kopf. Offen fahren bedarf ihrer Meinung nach keiner großen Leistung. Sonne und Fahrtwind kann auch mit der Einstiegsmotorisierung genossen werden. Ein Lamborghini Aventador Roadster oder gar ein Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse haben in ihren Augen keine Existenzberechtigung. Auch am Golf R Cabrio dürften sie vermutlich herummäkeln.

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Obwohl der bislang stärkste offene Golf mit seinen 195 kW/265 PS gemessen an den beiden Supersportlern bescheiden wie ein Erstklässler daher kommt. Gleiches gilt - allerdings nur im Vergleich mit seinen Konzernbrüdern - auch für die Preise. Sie starten bei 43.325 Euro.

Cabrios und Roadster

Doch an Fahrspaß mangelt es dem Wolfsburger Luftikus nicht. Im Gegenteil, die Wucht, mit der das Direkteinspritzer-Aggregat zu Werke geht, ist mehr als beeindruckend. Ohne wahrnehmbares Turboloch drückt der Zweiliter-Vierzylinder seine Passagiere in die Polster. Nach nur 6,4 Sekunden ist Tempo 100 erreicht.

Die Spitze von 250 km/h macht das R Cabrio zudem zum schnellsten offenen Golf aller Zeiten – Gänsehaut-Geräusche inklusive. Denn das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) haben die Entwickler so mit dem Motor abgestimmt, dass die Elektronik beim Herunterschalten cool Zwischengas gibt. Und bei höheren Drehzahlen ertönt automatisch beim Gangwechsel nach oben ein kurzes Schnalzen aus dem Auspuff.

Mit 43.325 Euro ist das VW Golf R Cabrio das teuerste Mitglied seiner Modellreihe. Quelle: PR
Mit 43.325 Euro ist das VW Golf R Cabrio das teuerste Mitglied seiner Modellreihe. Quelle: PR

Verzichten müssen R-Cabrio-Fahrer leider auf den Allradantrieb, der sowohl dem vorigen Golf R eigen war als auch dessen Nachfolger, der Ende des Jahres debütiert. Grund: "4Motion hätte das Gewicht des Cabrios, das ohnehin schon mehr wiegt, noch weiter erhöht", so Markus Seifert vom Produktmarketing.

  • 18.02.2013, 14:41 UhrRonnny

    Was soll denn so ein Fahrzeug mit einem Allradantrieb? Wollen Sie damit auf Offroad-Tor gehen?
    Ansonsten finde ich dieses Fahrzeug gut gelungen, wenn mann davon absieht, dass es so ein PS-Bolzen ist. Was soll das? Wer will denn offen so schnell fahren, dass man mit Glatze ankommt? Oder geschlossen Ohrstöpsel verwenden, weil dass Dach bei über 170 zuviel lärmt.
    Zu solchen Musclecars wie Bugatti Veyron etc. möchte ich zwei Bonmots loswerden:
    1. Schön dass Leute mit viel Geld dies lichtschnell mit solchen Fahrzeugen wieder unter die Leute bringen.
    2. Ein kleiner Junge den man nie zu Wort kommen lässt, darf sich im Spielzeuggeschäft etwas kaufen. Er wählt den größten Plastikhammer den es gibt und der auch noch bei Aufschlag piept, denn so kann er sich endlich Geltung verschaffen. Ich denke bei Kauf solcher Musclecars stecken dieser oder ähnliche Komplexe dahinter.

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