Wertentwicklung bei Youngtimern Wenn Alltagsklassiker unbezahlbar werden

Youngtimer bleiben eine gute Geldanlage. Wenn man in die richtigen Modelle investiert. Und ein paar Jahre Geduld hat. Nach unten gingen die Preise seit 2011 nur für ganz wenige Klassiker.
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Wertentwicklung bei Youngtimern - Bezahlbare Alltagsklassiker Quelle: Audi
Wertentwicklung bei Youngtimern

Die erste Generation des sportlichen TT ist in den vergangenen fünf Jahren eher billiger als teurer geworden.

Bei einem klassischen Porsche, Mercedes oder Ferrari dürfte Wertzuwachs häufig nur eine Frage der Zeit sein. Doch auch erschwingliche Klassiker können eine gute Geldanlage sein. Modelle mit besonders hohem Wertzuwachs hat nun „Focus Online“ gemeinsam mit dem Onlineportal „Mobile.de“ ermittelt.

Mit dem größten Wertzuwachs seit dem Jahr 2011 wartet der Mercedes 190 E 2.5 Evolution auf. Die brachiale Sportversion des Baby-Benz verzeichnet ein Plus von 312 Prozent. Über 50.000 Euro werden im Schnitt aufgerufen.

Gleichfalls nach oben ging es für das G-Modell des Porsche 911, das in den vergangenen fünf Jahren um 177 Prozent zugelegt hat. Der aktuelle Durchschnittspreis liegt bei 97.620 Euro. Ein Plus von 175 Prozent gibt es beim VW Bulli T2, der klassische Mini Cooper legt 128 Prozent zu.

Auf diese Youngtimer fahren die Deutschen ab
Die Begeisterung für Youngtimer steigt seit Jahren
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Die Szene begleitet das Wachstum mit Ersatzteilbörsen, Rallyes sowie Clubs inklusive Stammtischen und Ausfahrten. Gerade bei jüngeren Fahrern sind viele Autos der Eltern-Generation mittlerweile Kult. Welche Youngtimer besonders beliebt sind, hat AutoScout24, der europaweit größte Online-Automarkt, ausgewertet. In der Top Ten der begehrtesten Youngtimer sind Geländewagen besonders häufig vertreten. Allerdings führt ein Sportcoupé das Ranking an ...

Losgetreten hat den Boom auch die Bürokratie – per Ausnahmeverordnung
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Youngtimer schafften es zeitweise sogar in die deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und wurden – zumindest bis Februar 2007 – per Definition als Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren geführt. Der Wegfall der Ausnahmeverordnung hat der Faszination allerdings nicht geschadet.

„Youngtimer sind in der Anschaffung günstig und bei regelmäßiger Wartung und Pflege ein zuverlässiger Begleiter durch den Alltag“, sagt Sebastian Lorenz von AutoScout24. „Bei vielen Fahrzeugen aus den Baujahren 1986 bis 1996 muss nicht auf wesentliche Sicherheitsfeatures wie ABS oder Airbags verzichtet werden. Und dass sie weniger Elektronik aufweisen, erleichtert Reparaturen.“

Mazda MX5 ab 1989
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Derzeit zählen in Deutschland mehr als 33.000 Fahrzeuge bei AutoScout24 zur Kategorie Youngtimer. In puncto Angebot und Nachfrage liegen BMW und Volkswagen an der Spitze. Die Preisspanne der Top Ten bewegt sich zwischen 2.400 und 16.000 Euro. Und an der oberen Preisgrenze parkt ein Mercedes: In Form der unverwüstlichen G-Klasse, die bereits seit 1979 vom Band läuft und ihre Grundform seither kaum verändert hat. Der günstigste Youngtimer hingegen kommt von Suzuki ...

BMW 5er E28 (1981- 87)
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Auf den zehnten Platz schiebt sich der dritte BMW in diesem Ranking: Der BMW 5er (2.815 Euro) mit dem Code E28 (1981-1987, erstmals auch als M5) oder als E34 (1987-1995, auch als Kombi „Touring“ oder mit Allradantrieb). Der Allradantrieb und die Option, den M5 auch als Touring zu ordern, verschwanden mit dem E39 (1995-2003).

Nicht verschwunden ist bei den Suchenden der Wunsch nach einem seidenweich laufenden Sechszylinder: Vor allem das Modell 525 als Benziner scheint die Freude am Youngtimer-Fahren zu erhöhen.

Rang neun der beliebtesten Youngtimer Deutschlands erobert der Honda CRX
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Das geringe Leergewicht des zweitürigen Japaners von nur 830 Kilo wurde unter anderem dadurch erreicht, dass die Außenhaut zu 38 Prozent aus Kunststoff bestand. Liebhaber kleiner Coupés haben hier die Auswahl zwischen der nur 3,75 Meter kurzen ersten Serie (1983-1987), der zweiten Serie (1987-1991) mit 3,80 Meter oder der nur als Targa erhältlichen dritten Generation mit vier Meter Länge (1992-1998).

Während die Motoren sich bei entsprechender Pflege durch Langlebigkeit auszeichnen, besteht die größte Herausforderung darin, ein möglichst unverbasteltes Exemplar des bei der Jugend beliebten Flitzers zu finden. Als Durchschnittspreis der entsprechenden Autoscout-Inserate nennt die Online-Autobörse 3.468 Euro.

Auf den achten Rang schafft es der Suzuki Vitara
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Als rundlich-knuffiger Zweisitzer ist der Vitara X-90 sogar im Stufenheck-SUV-Targa-Format zu haben. Von 1988 bis 1998 war der erste Vitara als Dreitürer (Stahldach, Cabrio) erhältlich und ab 1990 als Fünftürer sowie 2,0-Liter-V6-Benziner mit 136 PS (ab 1995). Dieser Vorreiter der SUV-Welle kostet bei Autoscout durchschnittlich 2.417 Euro.

BMW 7er, Baureihe E38
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Auf Platz sieben folgt der BMW 7er (3.920 Euro). Das größte Angebot liefert hier die Baureihe E32 (1986-1994), begehrter hingegen ist die Baureihe E38 (1994-2001) mit dem kleinen Sechszylinder als 730i.

Eine kontinuierliche, wenn auch geringe, Wertsteigerung verzeichnen Opel- Modelle. Den Rekord oder Ascona bekommt man für 5.000 bis 6.000 Euro. Einen Kapitän freilich erst für mehr als 19.000 Euro.

Langsam in die Spur kommt nun die BMW 8er-Reihe, die seit 2010 einen Wertzuwachs von 90 Prozent verzeichnet und mittlerweile bei rund 28.000 Euro angelangt ist.

Nach unten gingen die Preise nur für ganz wenige Klassiker. Zu diesen zählt die Design-Ikone Audi TT: Die erste Generation des Coupés dümpelt bei Durchschnittspreisen um 7.600 Euro vor sich hin. Vor fünf Jahren lagen die Preise noch bei rund 10.000 Euro.

Aktuell gibt es Daten der Verkaufsplattform „Mobile.de“ zufolge auf dem Gesamtmarkt bei Youngtimern und Oldtimer keinen großen Preisanstieg. Im Durchschnitt liegen die Preise in diesem Marktsegment knapp unter 10.000 Euro. Deutlich zugenommen hat jedoch die Auswahl: Autokäufer können Ende 2016 aus 40 Prozent mehr Fahrzeugen als noch Anfang des Jahres wählen.

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3 Kommentare zu "Wertentwicklung bei Youngtimern : Wenn Alltagsklassiker unbezahlbar werden"

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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