Wie Handelsblatt-Leser über Mercedes denken: „Daimler muss sich mit Skoda messen – und verliert dabei“

Wie Handelsblatt-Leser über Mercedes denken
„Daimler muss sich mit Skoda messen – und verliert dabei“

Kennen Sie Zetsche-Bashing? Zurzeit ist das ein beliebter Zeitvertreib in den Internet-Foren - auch bei Handelsblatt Online. Berechtigt oder unberechtigt? Entscheiden Sie selbst.
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DüsseldorfZurzeit gießen vermeintliche Experten und Journalisten reichlich Rat über Mercedes-Benz und Daimler-Chef Dieter Zetsche aus. Nach einem schwachen Jahresauftakt der börsennotierten AG und einem Image-schädlichen dem Crash-Test-Flop des neuen Transporters Citan brauche der Unternehmenslenker dringend einen Erfolg, heißt es unisono. Der Erfolg der neuen S-Klasse, die am Abend des 15. Mai im Hamburg Weltpremiere feiert, sei überlebenswichtig, für Boss und Betrieb. Als ob man das bei Daimler und anderswo nicht alles schon wüsste.

Wir wollten ganz bewusst nicht in das Konzert der Mahner einstimmen, sondern denjenigen den Vortritt lassen, die bereits Mercedes fahren, und/oder Aktionär sind, und die ihr Urteil zu Marke und Management schon gefällt haben: Unsere zahlreichen Leser, die das Geschehen um den Stuttgarter Konzern stets rege online kommentieren. Was denken Sie? Einige, natürlich nicht repräsentative, Meinungen zu verschiedenen Daimler-Baustellen im Überblick.

Zu einem Testbericht des neuen 500er E-Klasse Cabrios schreibt etwa „realist“ (wie immer) betont kritisch: „Den Namen dieses Autoladens sollte man nicht mehr in den Mund nehmen. Es sei denn, er wird wieder in Mercedes Benz umbenannt. Warum? Nun, diese abgewirtschaftete und ruinierte Firma ist nicht mehr erwähnenswert. Der jetzige und die beiden Vorstände davor (Schrempp und Reuter) haben aus der Firma das gemacht, was der jetzige Zustand ist, nämlich zum Verkauf anstehend. China wartet schon, prozentual haben sie ja schon ein Bein in der Tür.
Die Marke ist durch Unfähigkeit zerstört worden. Rost ohne Ende bei LKW und PKW haben tiefe Spuren beim Kunden hinterlassen. Technische Probleme kamen und kommen hinzu. Innovation gibt es nicht mehr. Der Vorstand steht nur noch am Fenster und schaut, was unten auf der Straße fährt, was Audi und BMW auf die Beine gestellt hat, um danach zeitlich verzögert eine Alternative auf die Beine zu stellen.

Daimler alias Mercedes Benz muss sich heute mit Skoda messen lassen und verliert noch dabei.“

hans“ hingegen bezieht sich beim gleichen Modell mehr auf den Preis(verfall) der E-Klasse, und freut sich: „Ich habe mir das Vorgänger-Modell 250CDI Coupé mit 5.000 km auf der Uhr und Baujahr 09/2012 geholt. Neupreis: 70.000 € jetzt für 39.900 €. Was will man mehr?“

Und die vermeintliche kurze Liebelei zwischen Daimler-Chef Zetsche und Schauspielerin Désirée Nosbusch, nur ein Thema fürs Boulevard? Das sieht „Profit“ anders, wie er zu unserem Bericht schreibt: „Als Aktionär will ich klare Verhältnisse. Daimler krankt an allen Enden. Einen liebestollen CEO kann das Unternehmen nicht verkraften. Frau Nosbusch und das private "Glück" von Zetsche interessieren mich nicht die Bohne. Der Rückstand zu BMW: Allein das zählt! Verdammt noch mal: Lasst einen Manager ran, der uns (!) Aktionäre glücklich macht. Die Frau an seiner Seite interessiert keinen Menschen, es sei denn, sie unterstützt ihn und macht ihn nicht verrückt. Ansonsten müsste Zetsche zurücktreten.“

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Schwäbische Kartoffelkisten

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Nicht auf billigen Kooperationen ausruhen

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  • Schlecht: Schrempp. USA DaimlerChrysler „Hochzeit im Himmel“ Debakel. Ernst Lieb ("Mister Mercedes") und seine Dienstvilla in New Jersey. Citan Crashtest. Rost. Formula 1 Gran Premio de España 2013. Zetsches Schnurrbart.

    Schlechter: Korruption: US Justice, 2010: Zahlung von $185.000.000 Geldstrafe; Hungerlohn: SWR 15. mai 2013, und mehr.

    Schlimmst und nie erwähnt in Medien: Mitarbeiterunzufriedenheit über Mismanagement, das durch Management Ungehörigkeiten verursacht worden ist.

    Daimler Bashing? Nein! Die Wahrheit!

    Nach der Zitat von Shakespeare: „Something is rotten in the state of D“Th

  • Meinen ersten MB fuhr ich als 18 jähriger :220- S mit Zentralschmierung und Reserverad auf dem Kofferdeckel. Heute nur einen W 126, 380-SEL; einfach Klasse und gediegen, mfG Wolfgang

  • Smart, das ist doch ein motorisierter Krankenstuhl! Im Kopf krank muss man sein, um so
    viel Geld für so wenig Auto auszugeben! Für diesen Preis gibt es bei Skoda oder VW schon
    richtige PKW für 4 Personen! Und dann der hochnäsige Service bei der NL in HL: als sich meine Frau mit Ihrem A210, immerhin ein Auto für 32,000 Euro wegen der unruhigen
    Vorderachse des JahresA210 beklagte, meinte der Meister, sie sei wohl mehrfach gegen
    den Bordstein gefahren! Und als wir uns für die damals neue B-Classe interessierten,
    Schrie unser Verkäufer durch den Verkaufsraum: Keine Zeit, muss jetzt zu einem Kunden-
    ja was sind wir denn? Wir haben uns umgedreht und sind sofort zu AUDI gegangen und
    haben erst einen A3, dann einen wunderbaren TT gekauft und weder unruhige Vordre-
    achsen noch hetzigfer Verkäufer gefunden! Nun fährt meine Frau glücklich einen Tiguan
    und mein Touran hat problemlose 240,000 KM seit 6'2006 hinter sich!
    Und meine Daimler AG Aktien gehen demnächst auch zurück an den Meistbietenden,
    denn der Ausblick mit: Dieterkannsnicht ist nicht zauberhaft!
    Ihnen Allen wünsche ich eine unfallfreie Fahrt, Sven T. Emmermann

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