Zeitungsmeldung
Smart Roadster könnte als MG Rover wiedergeboren werden

Der chinesische Autobauer Nanjing Automobile verhandelt laute eines Zeitungsberichts mit dem britischen Unternehmer David James über den Verkauf der Traditionsmarke MG Rover. Demnach hat der Brite schon konkrete Pläne für den Namen.

HB LONDON. Die Gespräche seien in einem fortgeschrittenen Stadium, berichtete die britische Zeitung „The Times“ am Freitag. James wolle die Marke MG Rover für einen neuen Zweisitzer nutzen. Der neue Wagen soll auf dem von Daimler-Chrysler eingestellten Modell Smart Roadster basieren, schreibt das Blatt ohne Angabe von Quellen.

Der Smart Roadster wurde zumeist in Handarbeit gefertigt und nur in geringer Stückzahl produziert, was sich letztlich nicht rechnete. Daimler-Chrysler hatte der verlustträchtigen Tochter Smart bis 2007 Zeit gegeben, um mit einer gestrafften Modellpalette und nahezu halbierte Belegschaft erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Dem im Frühjahr 2005 verkündeten Sanierungsplan fiel der Smart Roadster zum Opfer, auch die Entwicklung eines Smart-Geländewagens wurde gestoppt.

Eine Smart-Sprecherin erklärte, zu laufenden Verhandlungen äußere sich das Unternehmen nicht. Nach der Einstellung der Produktion im vergangenen November habe es mehrere Interessenten am Roadster gegeben. Bisher sei noch kein entsprechender Vertrag unterzeichnet worden. In dem Bericht der „Financial Times“ ist von einem Joint Venture zwischen Nanjing und James die Rede. James war zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.

MG Rover war im April 2005 unter einer Schuldenlast von 1,4 Mrd. Pfund zusammengebrochen. Darafhin hatte Nanjing den Autobauer im Juli gekauft.

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