Zero Motorcycles: Elektro-Motorrad mit Akku-Wahl

Zero Motorcycles
Elektro-Motorrad mit Akku-Wahl

Das amerikanische Unternehmen Zero Motorcycles hat seine Modellpalette überarbeitet und bringt ein Elektro-Motorrad im Stil einer Enduro auf den Markt. Das Segment wächst dynamisch.
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Barcelona / SpanienKein Segment des Zweiradmarkts zeigt derzeit eine so dynamische Entwicklung wie das der Elektro-Motorräder. Das amerikanische Unternehmen Zero Motorcycles hat daher seine Modellpalette überarbeitet und bietet mit der DS einen elektrischen Allrounder im Stil einer Enduro-Maschine.

So präsentiert die Firma eine komplett in Alltagstauglichkeit, Fahrdynamik und Reichweite verbesserte Modellpalette. Dieser Fortschritt zeigt sich im leistungsstärkeren „Z-Force“-Elektromotor. Der luftgekühlte und komplett gekapselte Gleichstrom-E-Motor leistet in der Enduro-Variante Zero DS 54 PS. Dennoch kann die Maschine mit dem neuen A2-Führerschein gefahren werden.

Eine lange Startprozedur wie bei Motorrädern mit Verbrennungsmotor entfällt bei der DS. Die Maschine ist abfahrbereit, wenn die grüne Bereitschaftsanzeige im Cockpit leuchtet. Beim Dreh am Gasgriff setzt sich das Elektro-Bike leise, aber nachdrücklich in Bewegung. Durch den Direktantrieb per Zahnriemen entfallen Kupplung und Getriebe, der Vortrieb geschieht also automatisiert. Das heftige Anfahrdrehmoment des Elektromotors wird von einem Controller im Zaum gehalten, sodass die Zero erstaunlich sanft und moderat antritt.

Erst ab zirka 30 km/h beschleunigt das Triebwerk kräftiger und sorgt für einen Schub, der auch gestandene Motorradfahrer begeistert. Laut Zero sprintet die DS in 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Elektro-Enduro erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h. Die zwei Betriebsprogramme – Eco und Sport – unterscheiden sich bezüglich der Beschleunigung und damit der Reichweite, nicht aber bei der Höchstgeschwindigkeit.

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Elektro-Motorrad mit Akku-Wahl

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Zwei verschiedene Akkus zur Wahl

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  • Glaubt man den Angaben des Herstellers, so dürften die Akkus eine Laufleistung von ca. 100.000 km haben, d.h. sie reichen für ein komplettes Motorradleben. Damit stellen sich die Total Costs of Ownership sehr viel günstiger als bei der letztjährigen Palette dar, d.h. man kann die Ansparung auf einen neuen Satz Batterien alle 15.000 Kilometer aussen vor lassen. Damit kommt man bei einer jährlichen Laufleistung von 5000 Kilometer auf einen Preisvorteil von ca. 450 Euro abzgl. Strom für 50 Euro. Nach 15 Jahren hätte man also die Mehrkosten für die Batterie wieder eingespart, wenn man die entfallenden Kosten für Öl und verbrennungsmotorspezifische Ersatzteile einmal ausser acht lässt.

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