Zulassnungsplus für Porsche
Klima-Debatte ohne Bremsspuren im SUV-Markt

Der deutsche Automarkt ist in den ersten beiden Monaten dieses Jahres wegen der höheren Mehrwertsteuer gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um fast 13 Prozent geschrumpft.

HB FRANKFURT. Die Diskussion um den Klimaschutz und den CO2-Ausstoß hat bislang keine erkennbaren Spuren am deutschen Automarkt hinterlassen. Im Februar wurden hier zu Lande 2,8 Prozent mehr Geländewagen zugelassen als im gleichen Monat des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag mitteilte. Sportwagen verzeichneten sogar ein Plus von mehr als 35 Prozent. Insgesamt fiel die Zahl der Neuzulassungen den zweiten Monat in Folge deutlich ab: 183 300 Pkw wurden angemeldet, 15 Prozent weniger als im Februar 2006. Wie erwartet macht sich damit deutlich bemerkbar, dass zahlreiche Deutsche noch rasch vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar ein Auto kauften.

Der Absatz einzelner Marken brach aber regelrecht eing: Etwa beim Smart mit minus 55 Prozent oder bei Nissan mit minus 40 Prozent. Von den deutschen Herstellern konnte im Februar nur Porsche mit einem Plus von 2,5 Prozent punkten, die Zulassungszahlen bei der Daimler-Chrysler-Marke Mercedes stagnierten mit minus 0,2 Prozent. Volkswagen und die VW-Tochter Audi mussten ein Minus von knapp 17 und elf Prozent hinnehmen, Die Zulassungszahlen von BMW mit der Marke Mini und Opel brachen um mehr als 20 Prozent ein.

Diesel nähert sich 50-Prozent-Marke

Der Anteil der Diesel-Fahrzeuge an den neu zugelassenen Autos erreichte 48,7 Prozent und steuert auf die 50-Prozent-Marke zu.

Weiterhin sanken die Zulassungen bei Ford um 15,2 Prozent, bei Opel um 11,3 Prozent, bei BMW um 16,2 Prozent und bei Audi um 19,2 Prozent. Unter den größeren Importmarken waren Skoda (plus 12,5 Prozent) und Toyota (plus 3,3 Prozent) erfolgreich.

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