Zulassungsplus im Februar
Deutsche Autobauer sind gut unterwegs

Nach einem weiteren Zulassungsplus im Februar sprach VDA-Präsident Bernd Gottschalk am Dienstag auf dem Genfer Autosalon von einem gelungenen Start ins Jahr.

HB GENF. BMW und Audi meldeten für den Monat Februar Rekordabsätze. Im Gesamtjahr erwarten die beiden Premiumhersteller neue Bestwerte. Auch Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche zeigte sich mit dem Monat zufrieden. Europas größter Autobauer Volkswagen kommt laut Markenchef Wolfgang Bernhard bei den Gesprächen mit dem Betriebsrat über das geplante Sanierungsprogramm gut voran.

Gottschalk sagte der dpa, er rechne für Februar nach ersten Schätzungen mit einem Zulassungsplus von zwei bis drei Prozent. Die Zulassungszahlen des Januars eingerechnet (plus elf Prozent) ergäben sich für die ersten beiden Monaten ein Wachstum von etwa sechs bis sieben Prozent. Gottschalk warnte aber vor Euphorie, denn nach wie vor fehle ein kräftiger Schub im Inland. Wenn sich aber die Konjunktur verstetige, sei dies ein erstes Zeichen für eine stabile Aufwärtsentwicklung. Dann könnten die Zulassungen in Deutschland wie von ihm bereits prognostiziert von 3,34 Millionen auf 3,4 Millionen Einheiten (plus zwei Prozent) steigen.

In Genf zeigen die Konzerne bis zum 12. März ihre neuesten Autos. Die deutschen Unternehmen präsentieren in diesem Jahr vor allem leistungsstarke Varianten oder Nischenmodelle als echte Premieren. Dennoch läuft der Absatz bei Audi und BMW derzeit glänzend. Audi konnte den Absatz im Februar um 13 Prozent auf erstmals 62 000 verkaufte Autos steigern. „Auch in diesem Jahr geben wir Vollgas“, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn.

Im Gesamtjahr strebe die VW-Tochter weiter den elften Absatzrekord in Folge an. Allerdings werde sich das Absatzwachstum von 20 Prozent in den ersten beiden Monaten nicht über das ganze Jahr durchhalten lassen. Das Wachstum solle so stark ausfallen wie im Vorjahr, als die Zahl der Auslieferungen um 7,5 Prozent auf erstmals 829 109 verkaufte Fahrzeuge zulegte. Winterkorn erklärte, er wolle entgegen allen Spekulationen nicht VW-Chef werden. „Ich bleibe bei Audi.“

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