Zulassungsstatistik
Europas Automarkt auch im November schwach

Europas Automarkt bleibt weiterhin schwach. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ging nach Angaben des Branchenverbandes ACEA im November um 2,8 Prozent zurück - noch stärker als im Vormonat. Allerdings schnitten die deutschen Autobauer VW, Mercedes und BMW zum Teil deutlich besser ab als der Gesamtmarkt.

HB FRANKFURT. In den 23 EU-Ländern und den drei Efta-Staaten Norwegen, Island und Schweiz seien 1,17 Millionen Pkw neu zugelassen worden, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) am Mittwoch in Brüssel mit. Im Oktober war der Autoabsatz in Europa bereits um 2,6 Prozent gesunken.

Die November-Zahlen zeigen nach Einschätzung des Branchenverbandes, dass der europäische Automarkt derzeit stagniert. Seit Jahresbeginn wurden bis Ende November 14,15 Millionen Pkw neu zugelassen, 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

In Westeuropa (15 EU-Staaten und drei Efta-Länder) sank die Zahl der Neuzulassungen im November ebenfalls um 2,8 Prozent auf 1,11 Millionen Pkw. Einbußen gab es in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien und damit in vier der fünf großen Märkte. Lediglich in Italien verbesserte sich der Autoabsatz um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Marke VW baute mit einem leichten Zuwachs von 0,4 Prozent bei den Neuzulassungen auf 129.260 Pkw ihre Spitzenposition in Europa aus. Ihr Marktanteil stieg auf 11,1 Prozent von 10,7 Prozent. Der VW-Konzern insgesamt zählte allerdings aufgrund von Rückgängen bei Audi und Seat im November 0,5 Prozent weniger Neuzulassungen.

BMW verbuchte einen starken Zuwachs bei der Stammmarke von 9,5 Prozent (52.877 Pkw), aber Einbußen beim Mini (minus 7,9 Prozent). Mercedes legte 3,1 Prozent (61.080 Pkw) zu.

Zu den Gewinnern zählten im November auch die asiatischen Hersteller Toyota, Suzuki, Honda und Kia sowie in Europa auch Fiat. Dagegen büßten Renault und Peugeot sowie Nissan zum Teil erheblich ein.

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