Zwei neue Modelle und Updates für Model S Tesla-Chef löst ein brennendes Problem

Günstigere Batterien und neue Modelle: Tesla-Chef Elon Musk zeigte sich optimistisch, als er den Anteilseigners die nahe Zukunft erläuterte. Und es wird einen "Volks-Tesla" geben.
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  • Spotpress
Tesla-Pläne - Zwei neue Modelle und Updates für das Model S Quelle: Tesla Motors

Tesla bietet seinen zusätzliche Schutz für die Batterie, der seit März bei allen Model S ab Werk montiert wird, auch für bereits ausgelieferte Fahrzeuge kostenlos an.

In den kommenden beiden Jahren wird sich die Modellpalette des amerikanischen Elektropioniers Tesla auf drei Modelle vergrößern. Gleichzeitig stößt die Marke, an der Toyota und die Daimler AG beteiligt sind, in neue Segmente vor.

Das Model X, ein elektrisch angetriebener SUV soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt rollen, berichtete Tesla-Chef Elon Musk jetzt auf einem Aktionärstreffen des Unternehmens. Allerdings werde sich das Fahrzeug deutlich von den bisher bekannten Erlkönig-Fotos unterscheiden.

Neben dem Model X gehen die Arbeiten an einem „Volks-Tesla“ weiter, der in der 35.000-Dollar-Klasse antreten soll. Verlaufen die weiteren Entwicklungsschritte nach Plan, so könne der Wagen mit einer elektrischen Reichweite von 320 Kilometern, so Musk, „irgendwann gegen Ende 2016“ in Serie gehen.

Ein Blick in Teslas Model S
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Sieht so die Zukunft aus? Das Tesla Model S setzt neue Maßstäbe in Sachen Beschleunigung und Reichweite von batteriebetriebenen Elektroautos. Und die Limousine macht in der getesteten Performance-Variante (Grundpreis: 91.200 Euro, Standard mit geringerer Leistung und Reichweite ab 68.000 Euro) auch richtig Spaß. Handelsblatt Online ist intensiv Probe gefahren...

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Dezent und modern – die LED-Scheinwerfer und die schwarz abgesetzte Front fügen sich sehr gut ein in das zurückhaltend elegante Erscheinungsbild, das absolut in die europäische Oberklasse passt. Mit einer Breite von 2,19 Metern ist der Tesla allerdings breiter als jede S-Klasse.

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Besonders das Tesla-Logo ist bisher meist nur Autointeressierten bekannt. Benannt ist die Marke nach dem US-Physiker Nikola Tesla. Dieser hatte einst das Gleichstromsystem von Thomas Edison durch ein effektiveres Wechselstromsystem ersetzt.

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Die Kofferraumklappe fällt relativ groß aus. Mit einer Länge von 4,97 Metern und einem Radstand von 2,96 Metern liegt der Tesla souverän auf der Straße.

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Schon die Türen im Tesla sind einzigartig. Die Türgriffe versinken während der Fahrt und im Parkmodus in der Tür - und sorgen so für einen besonders niedrigen Luftwiderstand. Nähert man sich dem Auto, fahren sie automatisch wieder aus. Allerdings haben sie keine Sensoren und können beim automatischen Einfahren auch die Finger einklemmen - das sind halt Kinderkrankheiten der ersten Model S-Generation.

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Standardmäßig fährt das Model S auf 19-Zoll-Felgen mit Goodyear-Bereifung. Gegen 4.600 Euro Aufpreis sind wie beim Testwagen auch 21-Zoll-Felgen in Silber und grau erhältlich, die mit zwei Zentimeter breiteren Michelin-Sportreifen bezogen werden.

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Anders als in den USA verfügen die europäischen Teslas über einen Typ 2 Anschluss, der mit den meisten öffentlichen Ladestationen kompatibel ist. Darüber hinaus kann der Tesla an jeder haushaltsüblichen Steckdose geladen werden - allerdings deutlich langsamer.

Für das Model S präsentierte der Tesla-Chef eine aktualisierte Software, die im Laufe des Jahres in die Limousine kommt und die, so Musk, „das Fahrverhalten des Fahrers lernt und sich automatisch anpasst.“ Der zusätzliche Schutz für die Batterie, der seit März bei allen Model S ab Werk montiert wird, soll auch für bereits ausgelieferte Fahrzeuge kostenlos angeboten werden. „Obwohl der eigentlich gar nicht notwendig ist“, sagt Musk. Doch dann könne man, auch über Betonblöcke fahren ohne, dass etwas passiere. Gleichzeitig deutete Musk an, dass der Preis für das Model S von aktuell mehr als 100.000 Dollar auf rund 95.000 Dollar fallen könnte.

Auch die rund 2.500 zwischen 2008 und 2012 gebauten Roadster sollen in diesem Jahr eine Aktualisierung erfahren. Ob es in Zukunft wieder einen offenen Tesla geben wird, ist noch ungewiss.  Sicher ist allerdings, dass das Unternehmen bis zum Ende des Jahres in den USA rund 200 Schnellladestationen montiert haben wird und das mit dem Bau der geplanten Giga-Batteriefabrik in den kommenden Monaten begonnen werden soll. Dadurch werde sich der Preis der Lithium-Ionen-Akkus, schätzt Musk, um 30 Prozent verringern.

Seit dem Produktionsstart haben die Elektrofahrzeuge der Marke laut Musk 344 Millionen Meilen zurückgelegt, „und trotz einiger schwerer Unfälle ist bis heute kein Mensch in einem Unfall mit einem Tesla ums Leben gekommen.“ Tesla war in die Schlagzeilen geraten, weil sich mehrere Batterien im Modell S nach Unfällen entzündet hatten und die Fahrzeuge daraufhin ausbrannten.

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