Zweisitzer im Format des Chrysler Crossfire: Dodge plant „bösen“ Roadster

Zweisitzer im Format des Chrysler Crossfire
Dodge plant „bösen“ Roadster

dpa/gms DETROIT. Einen „teuflischen“ Roadster will die US-Marke Dodge auf dem Genfer Autosalon enthüllen. Wie die Chrysler-Schwestermarke in Detroit ankündigte, plant sie für die Messe (8. bis 18. März) das Debüt der Studie Demon.

Der Zweisitzer im Format des Chrysler Crossfire trägt dem Hersteller zufolge den typischen Fadenkreuzgrill aller Dodge-Modelle. Er steht auf 19-Zoll-Rädern und soll „böse“ aus scharf geschnittenen Scheinwerfern blicken. Die Flanke wird durchbrochen von Belüftungsschlitzen an Vorder- und Hinterachse. Auf dem Heck thronen zwei silberne Überrollbügel.

Der Demon ist 3,97 Meter kurz, 1,32 Meter flach und 1,74 Meter breit. Sein Gewicht beträgt laut Dodge knapp 1,2 Tonnen. Angetrieben wird die Studie von einem 2,4 Liter großen Vierzylinder, der auch im Chrysler Sebring und Jeep Compass zum Einsatz kommt. Der Benziner leistet 128 kW/174 PS, kommt auf ein maximales Drehmoment von 224 Newtonmetern und bringt seine Kraft über ein Sechsganggetriebe an die Hinterachse.

Zu den Serienchancen der Designstudie machte Dodge keine Angaben. Doch hat Exportchef Thomas Hausch wiederholt angekündigt, dass es neben dem bereits eingeführten Caliber in der Golf-Klasse, dem bald lieferbaren Geländewagen Nitro, der zum Jahresende avisierten Mittelklasse-Limousine Avenger und dem Supersportwagen Viper weitere Modelle geben wird. „Die Viper ist für viele ein Traumwagen“, sagt dazu Designer Jae Chung. „Der Demon ist ein Traum, den sich viele erfüllen könnten.“

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