Auto-Beladung für den Winterurlaub
Tief stapeln und auf Übergewicht achten

Mit dem Pkw in den Winterurlaub erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit vor Reiseantritt. Oftmals ist das Fahrzeug "randvoll" beladen und reagiert in bestimmten Situationen anders als gewohnt.
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BerlinEin voll beladener Pkw reagiert grundsätzlich beim Bremsen, Beschleunigen oder in Kurven bereits auf trockenen Straßen mitunter nicht so, wie man es erwartet. Und in der kalten Jahreszeit kann es noch krassere Überraschungen geben. Daran sollten Autofahrer denken, wenn es in den Winterurlaub geht und Koffer, Schneeketten, Skier sowie Skibekleidung für viel Gepäck sorgen.

Zuviel Dachlast verlagert beispielsweise den Fahrzeug-Schwerpunkt nach oben. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Straßenlage des Fahrzeugs, weil es dann durch eine größere Seitenneigung in Kurven schwerer unter Kontrolle zu halten ist.

Auf diese und weitere Probleme vor der Winter-Urlaubsfahrt macht die Deutsche Verkehrswacht aufmerksam. So gehören schwere Gepäckstücke im Kofferraum stets nach unten und unmittelbar hinter die Rücksitzwand. Dort verrutschen sie auch bei einer Vollbremsung nicht. Gepäck sollte zudem gleichmäßig verteilt werden, um das Auto nicht einseitig zu überladen.

Die Gepäckstücke sollten nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne gestapelt und nach vorne möglichst durch ein stabiles Netz oder Gitter gesichert werden. Andererseits könnten Koffer bei einer starken Bremsung nach vorne katapultiert werden. Aus dem gleichen Grund sollte man auch auf der Hutablage oder im Fahrgastraum keine ungesicherten Gegenstände verstauen.

Skier, Schlitten und Snowboards sind auf dem Dachgepäckträger oder in einer Dachbox am besten aufgehoben. Dort sollten allerdings nur sperrige und keine schweren Gegenstände untergebracht werden, damit der Schwerpunkt des Wagens nicht zu weit nach oben verlagert wird.

Vor Antritt der Urlaubsreise sollte auch noch Zeit für einen Blick in den Fahrzeugschein sein, um die zulässige Pkw-Dachlast nicht zu überschreiten. Nicht zuletzt, so die Deutsche Verkehrswacht, könne eine kleine Testfahrt mit dem beladenen Pkw nicht schaden, um auch einen Blick auf den Reifendruck zu werfen.

Zusätzlich zu Warndreieck und Verbandskasten ist es sinnvoll, Warnwesten in ausreichender Anzahl mitzunehmen und griffbereit unter den Beifahrersitz zu legen.


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