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Welche Autos E10 vertragen - und welche nicht

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Lupo 1.4 FSI von Volkswagen: Nicht alle Jahrgänge des Benzin-Direkteinspritzers, der 2002 Sieger der Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wurde, vertragen den neuen "Biosprit" E10. Quelle: ap
Lupo 1.4 FSI von Volkswagen: Nicht alle Jahrgänge des Benzin-Direkteinspritzers, der 2002 Sieger der Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wurde, vertragen den neuen "Biosprit" E10. Quelle: ap

Volkswagen: Bei VW ist beispielsweise die Mehrheit aller PKW uneingeschränkt für E10 geeignet. Ausnahmen bilden einige wenige FSI-Motoren der Fahrzeugmodelle Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran aus den Bauzeiträumen 2000 bis 2004, in Einzelfällen bis 2006. Eine Liste der für E10 geeigneten VW FSI-Fahrzeuge finden Sie hier.

Ab dem Baujahr 1992 gibt Audi zwar die meisten seiner Modelle für E10 frei. Doch es gibt Ausnahmen. Auf Super Plus auszuweichen empfehlen die Ingolstädter für die Modelle A2 1.6 FSI mit 110 PS (Modelljahre 2003 bis 2005), A3 1.6 FSI mit 115 PS (2004), A3 2.0 FSI mit 150 PS (2004), A4 2.0 FSI mit 150 PS (2003 und 2004), A4-Benziner Limousinen mit Standheizung und allen Motorisierung (2001 bis 2008) sowie A4-Benziner Avant mit Standheizung und allen Motorisierungen (2002 bis 2008). Hier finden Sie weitere Informationen.

Mercedes weist darauf hin, dass Motoren mit Direkteinspritzung der ersten Generation, das sind die Baujahre 2001 bis 2005, kein E10 vertragen. Dazu gehören zum Beispielt die Typen C 200 CGI der Baureihe W 203 und CLK 200 CGI (W 209).

Außerdem sind Autos, die noch nicht ab Werk mit geregelten Drei-Wege-Katalysator oder Vergaser ausgerüstet wurden, ebenfalls nicht für den Betrieb mit der neuen Spritsorte geeignet. In der Regel sind diese Modelle älter als 25 Jahre. Ein detaillierte Auflistung finden Sie hier.

Auf seiner Internetseite teilt der Münchener Autohersteller BMW mit, dass alle Benzinermodelle ohne Bedenken mit E10 betankt werden können.

Beim Rüsselsheimer Hersteller Opel dürfen die Modelle Vectra C, Signum und Zafira B mit dem Motor 2.2 Direct (Code Z22YH) nach Hersteller-Angaben nicht mit E10 betankt werden. Zwei detaillierte Listen mit allen geeigneten und allen nicht freigegebenen Modellen finden Sie hier.

Ford teilt mit, dass es mit den aktuell für Europa gebauten Modellen keine Probleme beim Betrieb mit E10 gibt. Einzige Ausnahme ist der Mondeo SCi mit 1,8-Liter-Benziner, der von 2003 bis 2007 gebaut wurde. Für Fahrzeuge, die älter als 20 Jahre sind, empfehlen die Kölner Super Plus mit 98 Oktan oder Sprit mit 100 Oktan. Bei diesen Modellen lassen sich eventuelle Probleme mit der neuen Spritsorte nicht ausschließen. Detaillierte Informationen und eine Service-Telefonnummer hat Ford hier veröffentlicht.

Skoda: Auf der Website der tschechischen Marke aus dem VW-Konzern heißt es, dass fast alle Benzinmotoren mit E10 betrieben werden können. Die wenigen Ausnahmen, die auf Super Plus ausweichen müssen, betreffen das Modell Felicia (Bj. 1995 bis 2002) und den Pickup Forman (Baujahr 1989). Weitere Infos gibts hier.

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Fiat weist online darauf hin, dass zwar der größte Teil seiner Modelle ab dem Baujahr 2000 bereit sei für E10, allerdings müssen die Fahrzeuge die Abgasnormen Euro 3, 4 oder 5 erfüllen. Alle vor dem Jahrtausendwechsel gebauten Fiat-Modelle dürfen nicht mit dem neuen Biosprit gefahren werden. Die Ausnahme-Liste finden Sie hier.

  • 08.03.2011, 14:01 UhrKSch

    Glaubt doch diesen Freigabelisten nicht:

    Mercedes sagt PKW mit Vergasermotoren und solche mit ungeregeltem Kat vertragen kein E10.

    VW z.B. macht diese Einschränkung nicht (andere auch nicht).

    Glaubt jemand die älteren VWs wurden schon so toll für E10 entwickelt? Sicher nicht.

    Ist also nur Marketing:
    Mercedes will die Oldies am Leben erhalten um die Langlebigkeit ihrer PKW zu demonstrieren.
    VW will die Oldies möglichst schnell per Defekt sterben lassen um das Neuwagengeschäft anzukurbeln.

    Und der ADAC schweigt - AutoBild auch.

  • 08.03.2011, 14:58 UhrPatty

    Meine lieben Mitmenschen - lasst euch nicht weiterhin verarschen !!!!!!!!!!!!!!!
    Schaut mal hier : http://basetransfer.com/2011/03/geheimer-bericht-der-weltbank-bestatigt-biosprit-ist-der-grund-fur-die-weltweite-nahrungsmittelkrise/

  • 08.03.2011, 15:38 Uhrnon_modo

    Wer hätte gedacht, dass der Geruch von frischem E10 am Morgen auch die Verschwörungstheoretiker wieder unter ihren Steinen hervorlockt?
    Es geht doch hier nicht um "Verarsche" oder darum, was der Einzelne zu wissen glaubt. Es geht bei diesen Herstellerfreigaben darum, wenigstens etwas rechtsverbindliches von den Autobauern zu bekommen, auf das man sich im Klagefall berufen kann. Wie aussichtsreich auch immer das sein mag.

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