Neuregelung
Winterreifenpflicht tritt in Kraft

Die Winterreifenpflicht wurde gestern im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat damit in Kraft. Mit der Vorschrift werde mehr Verkehrs- und Rechtssicherheit geschaffen, sagte Bundesverkehrsminister Ramsauer. Laut Gesetz dürfen Autofahrer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur noch mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren.
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HB BERLIN/HAMBURG. Die Winterreifenpflicht wurde gestern im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat damit in Kraft. Mit der Vorschrift werde mehr Verkehrs- und Rechtssicherheit geschaffen, sagte Bundesverkehrsminister Ramsauer. Laut Gesetz dürfen Autofahrer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur noch mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren.

Als Winterreifen gelten alle mit dem Symbol "M+S" gekennzeichneten Reifen. Die Abkürzung steht für Matsch und Schnee. Auch Ganzjahresreifen fallen darunter. Wer sein Fahrzeug bei Schnee und Eis mit Sommerreifen lediglich parkt, muss keine Konsequenzen fürchten.

Zugleich verdoppeln sich die Bußgelder für Fahrer, die bei winterlichen Wetterverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs sind. Dann sind 40 Euro fällig. Die Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer wird mit 80 Euro geahndet - hinzu kommt ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Verkehrslage in Norddeutschland entspannt sich

Die Verkehrslage in Norddeutschland hat sich unterdessen in der Nacht zum Samstag entspannt. Zwar kam es nach Angaben der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wegen Schnee- und Eisglätte noch zu mehreren Unfällen. Dabei entstanden überwiegend Sachschäden. Die meisten Autofahrer hätten sich aber den Witterungsbedingungen angepasst, sagten Polizeisprecher in Kiel, Hamburg und Hannover.

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