Pfingsten naht
Der Benzinpreis steigt und steigt und steigt

Pünktlich zum langen Wochenende geht das altbekannte Spiel wieder los: Die Mineralölkonzerne greifen uns an der Tankstelle tief in die Tasche. Doch dieses Mal hat die Preiserhöhung auch andere Gründe.
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DüsseldorfEin langes Wochenende und dazu noch der Beginn der Pfingstferien in Baden-Württemberg und Bayern, das klingt nach viel Ärger und Frust für den Autofahrer. Die Verkehrsclubs rechnen mit kilometerlangen Staus auf den Autobahnen Richtung Alpen sowie zu Nord- und Ostseeküste.

Doch Verkehrsbehinderungen dürften für viele das kleinere Ärgernis sein. Denn pünktlich zu den Feiertagen werden wohl wieder die Preise an der Tankstelle steigen. "Wir rechnen damit, dass die Ölkonzerne ab Freitag rund drei Cent auf den Benzinpreis draufpacken", sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzel gegenüber dem Portal rp-online.

Gescheiterte Opec-Konferenz ist ein Grund

Zu den nahezu schon üblichen Feiertagsaufschlägen kommt noch ein weiterer Faktor: der Ölpreis. Nach dem Rekordhoch von 126,62 Dollar pro Barrel Brent-Öl Mitte April hatte sich der Preis zwar etwas erholt. Doch diese Entwicklung hielt nicht lange an. Von 109,55 Dollar Mitte Mai ist der Preis inzwischen gestiegen. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli leicht um 12 Cent zu auf 119,73 US-Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich hingegen leicht um 19 Cent auf 101,74 Dollar.

Händler nannten als Ursache für das hohe Niveau der Ölpreise unter anderem die gescheiterte Opec-Konferenz vom Mittwoch. Saudi-Arabien war mit dem Vorstoß gescheitert, die Förderquoten anzuheben. Damit sollten der Ölpreis gedrückt und Belastungen für die Weltwirtschaft verringert werden. Saudi-Arabien will nun seine Förderung forcieren. "Dies bedeutet aber, dass weniger Überschuss-Kapazitäten für unerwartete Ausfälle zur Verfügung stehen", betonte Rohstoff-Experte Tony Nunan von Mitsubishi Corp. Daher seien Käufe von spekulativ orientierten Investoren zu erwarten, die den Preis weiter nach oben trieben.

Auch eine anhaltend starke Nachfrage aus China hat den Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent am Freitag zeitweise sogar auf ein Fünf-Wochen-Hoch von 120,07 Dollar je Barrel gehievt. Der weltweit zweitgrößte Verbraucher importierte den Angaben zufolge im Mai 20 Prozent mehr Rohöl als im Vorjahresmonat. Damit lagen die Einfuhren den fünften Monat in Folge bei mehr als fünf Millionen Barrel täglich.

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Zuletzt war eine Entspannung bemerkbar

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  • Benzin ist bei uns nicht teuer weil es knapp ist sondern weil sich das Kartell aus Mineralölwirtschaft und Staat nach Ausschaltung des Wettbewerbs auf unverschämte Weise daran bereichern !

  • Langsam nervt das doch wirklich:

    Es sollte doch jedem bekannt sein dass das Öl endlich ist und irgendwann verbraucht sein wird, d. h. der Preis kann ja nur teurer werden.

    Zu Feiertagen (Urlaubszeit) fahren mehr Leute mit dem Auto in der Gegend rum, ist doch klar dass der Preis da steigen muss, das lernt man in der dritten Klasse mit Angebot und Nachfrage.

    Mit allen die pendeln und genauso mit öffentlichen (Zug, etc.) fahren könnten, habe ich keinerlei Mitleid und finde es nervig, wenn diejenigen sich über die steigenden Preise beschweren, deren Problem!!!

    Ich pendel seit über einem Jahr in Mittelfranken mit dem Zug und muss mittlerweile über die Leute lachen die sich morgens und abends durch den Stau quälen!

  • Wer nicht hören will muß zu Fuß gehen.

    http://www.bps-niedenstein.de/content/view/192/2/

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