Verkehrsrecht
Betrunkenen Radlern droht Fahrverbot

Zum Beginn der Biergartensaison warnt der ADAC Fahrradfahrer davor, bei einer Tour zu tief ins Glas zu schauen. Denn sie riskieren ihren Führerschein, wenn sie alkoholisiert durchstarten.
  • 1

MünchenBetrunkenen Radlern sollten kein Alkohol trinken. Ab 1,6 Promille droht ihnen neben einer Geldstrafe eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Wer diesen sogenannten Idiotentest verweigert oder ihn nicht besteht, ist seine Fahrerlaubnis los, erklärt der Münchner Automobilclub. Bei auffälliger Fahrweise reicht bereits ein geringerer "Pegel" aus, um sich wegen Trunkenheit am Lenker strafbar zu machen.

Damit nicht genug: Laut dem ADAC hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem Beschluss (Aktenzeichen: 11 C 09.2200) deutlich gemacht, dass betrunkenen Radlern die Teilnahme am Straßenverkehr auch mit führerscheinfreien Fahrzeugen untersagt werden kann. Die Verkehrssünder müssen dann nicht nur ihre Fahrerlaubnis abgeben, sondern auch ihren Drahtesel stehen lassen.

Kommentare zu " Verkehrsrecht: Betrunkenen Radlern droht Fahrverbot"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "Betrunkenen Radlern sollten kein Alkohol trinken."

    Auch "betrunkenen Redakteuren sollten kein Alkohol trinken".

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%