Verkehrssicherheit: Multitasking birgt Risiken

Verkehrssicherheit
Multitasking birgt Risiken

Multitaskingfähigkeit mag in vielen Lebensbereichen als erstrebenswerte Tugend gelten. Beim Autofahren hat sie nichts zu suchen.
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DüsseldorfGerade wenn die Fahrt mit dem Auto zur Arbeit zur Routine geworden ist, und dabei die Konzentration auf die Straße zur Nebensache wird, kann das schnell zu heiklen Situationen führen. Während Multitasking in vielen Bereichen von Vorteil ist, hat es beim Autofahren nichts zu suchen. Dennoch wird im Fahrzeug gegessen, telefoniert oder das quengelnde Kind beruhigt. Dabei führen täglich unzählige Situationen wie diese zur Ablenkungen; jeder Autofahrer kennt sie.

Dennoch handelt es sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt. Experten gehen davon aus, dass Unaufmerksamkeit für jeden vierten schweren Unfall verantwortlich ist. Zudem kann derjenige, der abgelenkt in einen Unfall verwickelt ist, unter Umständen sogar die alleinige Schuld zugewiesen bekommen oder auch den Vollkaskoschutz verlieren. Daher raten die Experten der Versicherungsgesellschaft ARAG, Navis vor Fahrtbeginn einzustellen, Telefone am besten auszuschalten und Kinder möglichst satt sowie mit befestigtem Spielzeug versorgt, zu transportieren.

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