Weihnachtsbaum-Transport
Ohne Panne zur eigenen Tanne

Für die meisten Menschen in Deutschland gehört ein geschmückter Baum zu einem schönen Weihnachtsfest. Aber der muss es alle Jahre wieder erst mal heil ins Wohnzimmer schaffen. Am liebsten ohne Verletzte und Bußgeld.
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Schnell muss es in der Adventszeit gehen: Zwischen Geschenke-Käufen, Geschäftsessen und diversen Vorbereitungen muss meist noch ein Tannenbaum her. Egal ob aus dem Wald oder vom Weihnachtsbaum-Verkauf aus dem Dorf: Für den Transport von Nordmanntanne oder Blaufichte sollte man sich Zeit nehmen.

Um kein Bußgeld oder sogar ein Unfall zu riskieren, muss der Baum selbst auf kurzen Wegen sicher verstaut sein, ohne die Sicht des Fahrers zu beeinträchtigen. Auch Kennzeichen, Scheinwerfer, Blinker oder Rückleuchten dürfen nicht verdeckt sein.

Um den Weihnachtsbaum vom Rutschen zu hindern, sollten Spanngurte nicht nur den Stamm, sondern auch die Zweige sichern. Die Tanne muss so fixiert werden, dass sie sich auch bei Kurvenfahrt, Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht lösen kann. Schon ab 30 km/h kann das grüne Gut sonst zu einem gefährlichen Geschoss werden.

Beim Transport auf dem Dach muss die Spitze des Baums nach hinten zeigen. So kann sich der Fahrtwind nicht in den Ästen fangen und diese beschädigen oder gar abbrechen. Am besten wird der Weihnachtsbaum in einem Netz verpackt.

Auch darf er weder vorne noch seitlich über das Auto hinausreichen. Ragt er mehr als einen Meter über das Fahrzeugheck, muss hinten eine rote, mindestens 30 x 30 cm große und durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne angebracht sein.

Damit wegen „mangelhaft gesicherter Ladung“ keine drei Punkte in Flensburg und eine Geldbuße von 50 Euro fällig werden, sichert man das weihnachtliche Grün auf dem Autodach am besten direkt am Stamm, indem man diesen am Trägersystem festzurrt.

Wer den Baum in den Kofferraum packt und mit offener Heckklappe fährt, sollte den Baum ebenfalls gut sichern. Am besten den Kofferraumboden mit einer Pappe abdecken, damit möglichst wenige Tannennadeln ins Auto gelangen. Die Klappe muss so fixiert werden, dass sie sich während der Fahrt nicht komplett aufgehen kann.

Übrigens bieten einige Händler auch den Transport bis vor die Haustüre an. Das kostet zwar einige Euros mehr, ist jedoch immer noch günstiger als die Schadensregulierung nach einem Unfall.

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