16 und 17. Februar
Rétromobile 2007: Automobile Preziosen unterm Hammer

Im Februar werden in Paris wieder bis zu 100 000 Besucher zur Rétromobile erwartet, der traditionsreichen Autoversteigerung des Auktionshauses Christie's. Der Star diesmal ist ein Exemplar des Auto Union D-Type, gebaut 1939. Das Modell gehörte zu den wichtigsten Wagen in der Geschichte des Motorsports.

Experten vermuten, dass nur noch zwei Exemplare existieren. In Auftrag gegeben hatte den Wagen Adolf Hitler im Jahre 1933, er versprach 500 000 Reichsmark an den Konstrukteur, der bereits 1934 ein wettbewerbsfähiges Auto bauen konnte. Ferdinand Porsche überzeugte Hitler, die Summe je zur Hälfte an Mercedes und die neu gegründete Auto Union zu geben. Das von Porsche konstruierte Auto galt als Revolution, dank seiner Einzelradaufhängung und dem Sitzplatz des Fahrers vor dem Motor.

Das Auktionsexemplar wurde im Laufe der Jahrzehnte in Russland demontiert, in den Neunzigerjahren in Großbritannien restauriert. Den Schätzpreis verrät Christie's nicht, der Wagen dürfte mehrere Millionen Euro erzielen.

Weitere Preziosen: ein Mercedes 540K Cabriolet A von 1936 (Schätzpreis 1,2 bis 1,6 Millionen Euro) oder ein Talbot Lago T26GS "Barquette" (Schätzpreis rund 1,5 Millionen Euro) mit dem Pierre Levegh 1952 im Alleingang die 24 Stunden von Le Mans gewann.

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