2.0 TDI mit viel Schwung
VW Eos: Coupé-Cabrio mit aufwendigem Hardtop

dpa-infocom HAMBURG. VW stellt mit dem Eos sein zweites offenes Auto vor. Im Vergleich zum rundlichen New Beetle Cabrio mit Stoffdach ist die Optik hier deutlich dynamischer. Der Eos ist außerdem ein Coupé Cabrio mit elektrisch bedientem Metallklappdach. Der Neuling basiert auf Technik aus Golf und Passat und wird mit fünf verschiedenen Motoren angeboten. Die Basis bildet ein 115 PS starker Benzindirekteinspritzer. Es folgen ein FSI mit 150 PS, der 200 PS starke Motor aus dem Golf GTI und ein V6 mit 250 PS. Für Dieselfreunde steht der 2.0 TDI mit 140 PS zur Verfügung. Alle Varianten besitzen serienmäßig ein Sechsgang-Getriebe, nur der V6 wird stets mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG ausgerüstet.

Der Diesel bringt das Auto in 10,3 Sekunden auf Tempo 100. Im Leerlauf und bei geöffnetem Verdeck ist das bekannte Dieselgeräusch vernehmbar, aber nicht störend. Typisch Diesel ist auch der kräftige Schwung im unteren Drehzahlbereich. Das Drehmoment von 320 Newtonmetern liegt ab 1 800 Touren an, doch anders als bei einem Turbobenziner bleibt der Schub nicht allzu lange erhalten. Mit dem Selbstzünder ist das 1,5 Tonnen schwere Auto auch nicht übermotorisiert. Mehr Kraft als der Diesel hat der etwa gleich teure, 200 PS starke Turbo FSI. Doch der verbraucht auch deutlich mehr. Der Diesel kommt dagegen laut VW mit 6,0 Litern auf 100 Kilometer aus. Mit dem serienmäßigen Partikelfilter zeigen die Wolfsburger Umweltbewusstsein.

Komfortables Fahrwerk

Der Diesel macht das Coupé-Cabrio nicht zum Sportwagen. Das Fahrwerk arbeitet zwar serienmäßig mit einem abschaltbaren ESP zusammen, hat aber mit einem strammen Roadsterfahrwerk denkbar wenig gemein. Stattdessen zeigt es sich von der komfortablen Seite. Bodenunebenheiten schluckt der Eos zwar gut, doch in Kurven oder bei schnellen Lenkbewegungen schwankt das Auto deutlich.

Gute Sportsitze ab 140 PS

Die bei allen Versionen außer der Basisvariante serienmäßigen Sportsitze halten den Fahrer allerdings auch in schnellen Kurven stets an seinem Platz. Das Cockpit erinnert stark an den Golf. Die Instrumente bleiben dezent, die Materialien erscheinen hochwertig. Das Hardtop lässt sich mit einem Schalter in der Mittelarmlehne öffnen. Während die meisten dieser Dächer aus zwei oder höchstens drei Teilen bestehen, hat VW in Zusammenarbeit mit Webasto ein fünfteiliges Dach konstruiert. Es faltet sich besonders Platz sparend ins Heck. Außerdem ist das vorderste Segment als Glasschiebedach ausgeführt. So kommt auch bei geschlossenem Dach viel Licht ins Interieur, was das Raumgefühl verbessert. Denselben Effekt hat die hohe Kopffreiheit für die Frontpassagiere. Im Fond stößt allerdings schon ein mittelgroßer Erwachsener mit dem Kopf an die Decke. Der Knieraum ist jedoch ordentlich.

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