500 Fahrzeuge mit Sensoren und Datenboxen ausgestattet
Autos im Datennetz

Im Großraum Frankfurt wird von November an erstmals der Versuch gemacht, Unfälle und Verkehrsstaus durch eine Datenkommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug zu verhindern.

Das Projekt "Sichere intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland ist auf vier Jahre angelegt und soll bei einem Erfolg auf weitere Regionen ausgeweitet werden.

Die Kosten des Großversuchs von rund 70 Millionen Euro tragen der Bund und die beteiligten Industrieunternehmen Audi, Daimler-Chrysler, BMW, Bosch, Continental, Ford, Opel, Siemens, VW sowie die Deutsche Telekom gemeinsam. Der technische Aufwand ist immens: 500 Fahrzeuge werden mit Sensoren und Datenboxen ausgestattet um Unfälle, gefährliche Straßenzustände oder Staus erkennen und an andere Autos und die Verkehrsleitzentralen melden zu können. An viel befahrenen Strecken werden zudem Ampeln und Hinweistafeln mit Funkempfängern ausgestattet.

"Mit SIM-TD lassen sich Folgeunfälle in einer unübersichtlichen Kurve verhindern, weil die nachfolgenden Autofahrer über das Display des Navigationsgeräts früh eine Warnmeldung erhalten", erläuterte Projektleiter Jürgen Leohold. Der VW-Ingenieur geht davon aus, dass der Straßenverkehr sicherer und reibungsloser fließen würde, wenn fünf Prozent aller Fahrzeuge mit der Technik ausgestattet würden.

Ein Ziel des Feldversuchs ist es, die Technik so zu standardisieren, dass sie später europaweit vermarktet werden kann. Die deutsche Autoindustrie fordert, dafür das für den Kurzstreckenfunk ideale 5,9-Gigaherz-Band freizugeben.

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