75 oder 87 PS - Auch niedrigtourig fahrbereit
Günstig, günstiger, Logan

Schon Citroën C1 oder VW Fox gelten mit einem Einstiegspreis um die 9 000 Euro als günstig. Da kann man bei Dacia nur müde lächeln. Beim Logan kostet der Einstieg gerade mal 7 200 Euro.

dpa-infocom HAAR. Billiger gibt es nur noch den Fiat Seicento, aber der ist viel kleiner. Denn der Neue der Renault-Marke Dacia ist eine Stufenhecklimousine von der Größe eines Seat Cordoba. Das Auto beruht nicht etwa auf dem alten Twingo, sondern auf derselben Basis wie der Modus oder der kommende Clio. Dennoch erzielt der Logan werden im Euroncap-Crashtest nur drei Sterne.

Als Motoren kommen zwei ältere Renault-Motoren zum Einsatz. Das Einstiegsaggregat ist ein 1,4-Liter-Benziner mit 75 PS. Außerdem wird ein 1,6-Liter-Ottomotor mit 87 PS angeboten. Beide Motoren erfüllen nur die Euro-3-Abgasnorm. Damit gehört der Logan zur Nachhut, denn die allermeisten Benziner erfüllen inzwischen die Euro-4-Norm. Ab Anfang 2006 müssen alle Neuwagen diese Norm einhalten.

Der 1,4-Liter-Motor beschleunigt den Logan in 13,0 Sekunden auf Tempo 100, der 1,6-Liter braucht dafür nur 11,5 Sekunden. Doch subjektiv beschleunigen beide Aggregate das Auto ähnlich gut. Auch niedrige Drehzahlen sind nutzbar; so kann man bei 50 km/h auch mal den fünften Gang wählen, wenn man nur im Verkehr mitschwimmen will. Den Verbrauch gibt Dacia mit 6,8 beziehungsweise 7,2 Litern auf 100 Kilometer an.

Komfortables Fahrwerk

Serienmäßig wird ein Fünfgang-Schaltgetriebe mit den Motoren kombiniert. Das Schalten klappt ohne Schwierigkeiten, auch wenn der Hebel ein klein wenig wackelt. Die Lenkung ist etwas indirekt und wirkt leicht unpräzise, doch der Logan soll ja kein Sportwagen sein. Auch das Fahrwerk passt zu einem robusten Kilometerfresser: Auf längeren Strecken wird sich so mancher Rücken über die komfortable Gangart des Logan freuen.

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