Auch teure Oberklasseautos zeigen bei der Bedienung Schwächen. Bei der Eingabe von Navi-Zielen oder der richtigen Innenraumtemperatur droht Ablenkung. Ohne Blick ins Handbuch geht oft nichts. Mehr…
Wer denkt sich denn so etwas aus? Manche Autos ähneln der Kommandozentrale eines Raumschiffes. Ein Test zeigt: Vieles ist zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Bei diesen Autos muss der Fahrer vor Bedienung des Navis erst einmal auf einen Lehrgang.
Bild: ACE
Platz 10: Mercedes A 200
Preis: Ab 27.786 Euro
Comand Online System und Drive Kit, 5.270 Euro Aufpreis
Positiv: Große Funktionsvielfalt, Twitter- und Facebook-Zugang möglich
Negativ: Display-Integration wirkt nicht durchdacht, kein Touchscreen, unglückliche Bezeichnung der Funktionen führt zu Fehlern, verschachtelte Menüstruktur, Bedienung über drei Ebenen, Öffnen der Apps ohne Handbuch kaum möglich, Texteingabe über unpraktische ABC-Zeile, wenig nützliche Spracheingabe
Fazit: Viel Geld für ein unfertiges System
Note: 3,39
Bild: PR
Platz 9: BMW 730d
Preis: Ab 74.000 Euro
3.360 Euro Aufpreis für Navigationssystem Professional, Bang und Olufsen Sound System 4.950 Euro, Apps 150 Euro, Smartphone-Schnittstelle 100 Euro
Positiv: Großer Bildschirm, sehr viele Funktionen, Aps verfügbar
Negativ: Unkomfortable, wenig intuitive Menüführung per Controller, viele Fehleingaben möglich, etliche Icons und Beziehungen sind nicht selbsterklärend
Fazit: Sehr teure Systeme, die die Nutzer verwirren, Blick ins Handbuch nötig
Note: 2,85
Bild: PR
Platz 8: Mazda 6 Kombi
Preis: 32.090 Euro
Sportsline-Ausstattung mit Bose Soundsystem serienmäßig, Navi, 500 Euro Aufpreis
Positiv: Berührungsempfindlicher Bildschirm mit Direktzugriffstasten und Drehrad
Negativ: Hauptmenü fehlt, zu kleiner und zu tief sitzender Bildschirm, geringe Auflösung, simultane Nutzung des Drehrades und des Bildschirms nötig, kryptische Bezeichnungen wie AF, TA; REG
Fazit: Günstiges Navi, Soundsystem nur in teurer Ausstattungslinie, mäßiger Bedienkomfort
Note: 2,81
Bild: PR
Platz 7: Audi A8
Preis: Ab 70.000 Euro
MMI Navigation mit MMI touch 2900 Euro, Bang und Olufsen Sound System 6500 Euro, Bluetooth-Telefon 700 Euro Aufpreis
Positiv: Große Funktionsvielfalt, guter Bildschirm, auf MMI touch lässt sich per Finger schreiben
Negativ: Kein Touchscreen, häufige Umorientierung voom Bildschirm auf Bedientasten und zurück nötig, keine Testperson versteht auf Anhieb die MMI-touch-Funktion, wenig nützliche Spracheingabe
Fazit: Sehr teure Systeme, die wenig intuitiv sind
Note: 2,5
Bild: PR
Platz 6: Ford C-Max
Preis: Ab 21.400 Euro
Sony Navigationssystem und Ford Sync Kommunikationssystem, 965 Euro Aufpreis
Positiv: Viele Funktionen, mäßiger Preis
Negativ: Zu kleiner Bildschirm, zu viele Knöpfe, Controller zu weit vom Fahrersitz entfernt, vier schlecht sichtbare Funktionstasten, unverständliche Beschriftung der Schaltflächen auf dem Bildschirm, umständliche Handykopplung, umständliche Audio-Quellenauswahl über AUX-Taste
Fazit: Wenig selbsterklärendes Infotainment. Gut gemeint, aber schlecht gemacht
Note: 2,1
Bild: PR
Platz 5: Porsche 911 Cabrio 4S
Preis: Ab 112.313 Euro
Porsche Communication Management, Burmester Soundsystem, 10.526 Euro Aufpreis
Positiv: Einleuchtende Bedienung, viele Funktionen
Negativ: Zu viele Knöpfe, Tasten und Schalter auf engstem Raum erfordern viel Aufmerksamkeit und lenken ab, Drehknopf und Zurück-Knopf liegen etwas versteckt auf Beifahrerseite, Meldungen am unteren Bildschirmrand werden übersehen, wenig nützliche Spracheingabe
Fazit: Vielfältiges, aber eines der teuersten Systeme im Test
Note: 2
Bild: PR
Platz 4: Opel Adam
Preis: Ab 11.500 Euro
Intellilink-System und Halterung 538 Euro Aufpreis
Positiv: Steuerung über Touchscreen, einleuchtende, übersichtliche Menüstruktur, Zurück-Knopf am Bildschirmrand
Negativ: Nutzung der separaten Apps auf dem gekoppelten Smartphone etwa für die Navigation nicht selbsterklärend, zu wenig Kontrollmöglichkeit über Lautstärke und automatisches Musikabspielen
Fazit: Pfiffiges System zum moderaten Preis
Note: 1,87
Bild: PR
Platz 3: Dacia Sandero
Preis: Ab 8.990 Euro
Navigations- und Entertainmentsystem 529 Euro Aufpreis
Positiv: Einfache Bedienung über Touchscreen, zentraler Zurück-Knopf, übersichtliches Display mit großen Schaltflächen, leicht verständliches Menü, preisgünstigstes System im Test. Löblich: Nur drei Knöpfe
Negativ: Design und Material wirken etwas billig, nur geringer Funktionsumfang
Fazit: Auch billig kann nicht gut sein
Note: 1,82
Bild: PR
Platz 2: Range Rover Sport
Preis: Ab 55.800 Euro
Navigationssystem und Bluetooth 3.260 Euro Aufpreis
Positiv: Alle Funktionen vom Bildschirm erreichbar, weitgehend selbsterklärend
Negativ: Kleiner 7-Zoll-Bildschirm, etwas unübersichtlich und mit vielen Funktionen, Zieleingabe am Navi startet mit Hausnummer, unklare Abkürzungen, Schaltflächen überschneiden sich
Fazit: Das älteste Model im Test, trotzdem gute Bedienbarkeit
Note: 1,62
Red. Anmerkung: Im Bild ist bereits der neue Range Rover zu sehen
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