ADAC: Qualitativ macht der neue Toyota einen hervorragenden Eindruck
Fahrbericht Auris: Toyotas neues Goldstück

Augen auf! Mit diesem Slogan wirbt Toyota in einer groß angelegten Werbekampagne für sein neuestes Produkt, den Auris. Und in der Tat: Wer ihn entdecken will, muss schon genau hinschauen. Denn auf den ersten Blick ist er kaum von seinem Vorgänger Corolla zu unterscheiden. Doch das muss kein Nachteil sein.

vl MÜNCHEN. Schließlich gilt der Mittelklasse-Wagen als Sinnbild der sprichwörtlichen Toyota Qualität. In der ADAC-Pannenstatistik kam er 2005 auf einen guten sechsten Platz. Der Name Auris leitet sich übrigens vom lateinischen „aurum“ für Gold ab, und soll – so Toyota – die Wertigkeit des Automobils betonen.

Das ist gelungen. Qualitativ macht der neue Toyota einen hervorragenden Eindruck. Die Karosserie wirkt solide und gut verarbeitet. Allerdings könnte sie etwas übersichtlicher sein. Durch die steil abfallende Motorhaube ist das vordere Ende des Autos nur zu erahnen. Auch die Sicht nach schräg hinten wird durch die breiten Dachsäulen eingeschränkt.

Sehen lassen kann sich der Innenraum. Endgültig vorbei ist die Zeit, als japanische Autos in der pragmatischen Tristesse grauen Hartplastiks versanken. Der Auris gefällt mit einem modernen Materialmix, das eine angenehme Atmosphäre schafft. Auch die gebotenen Platzverhältnisse können überzeugen. Besonders auf den Vordersitzen genießt man ausreichende Ellenbogenfreiheit. Zudem punktet das Gestühl mit viel Komfort und Seitenhalt.

Aufgeräumt und übersichtlich präsentiert sich das Cockpit des Mittelklasse-Toyotas. Die Instrumente sind gut ablesbar, die Bedienung wirft keine Rätsel auf. Als besonderen Design-Gag wartet der Auris mit einer Mittelkonsole auf, die sich in Form eines Bogens bis auf den Fahrzeugboden spannt. Darauf thront der Schalthebel, der dadurch besonders günstig zu erreichen ist. Leider geht damit aber auch viel Platz verloren, denn die Ablage unter dem Bogen taugt allenfalls für kleine Gegenstände. Wenn wir schon am meckern sind: Auf Grund ihrer Wölbung vom Fahrer weg, sind die Tasten rechts neben dem Display des Navigationssystems schlecht abzulesen und die Anzeigen der Temperaturregelung der Klimaautomatik könnten etwas größer sein. Das war’s aber auch schon.

In Sachen Sicherheit ist der Toyota Auris vorbildlich. Als einziger seiner Klasse kann er sogar einen Fahrer-Knieairbag vorweisen. Daneben schützen Front-, Seiten- und Kopfairbags die Passagiere. Als aktive Fahrhilfen verfügt er über ein ABS, ein Traktions- und Fahrzeugstabilitätssystem sowie einen Bremsassistenten.

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