ADAC und Stiftung Warentest
Große Unterschiede bei Preis und Leistung

Zwei von drei Winterreifen wurden beim aktuellen Test des ADAC als „besonders empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ eingestuft. Autofahrer finden zwar in allen Preisklassen gutes Material. Doch die Tester fanden auch neun „nicht empfehlenswerte“ Produkte, von denen man besser die Finger lassen sollten.
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HB MÜNCHEN. Insgesamt mussten sich im aktuellen Test 34 Winterreifen der Größen 185/60 R14 T und 205/55 R16 H den Kriterien von ADAC und Stiftung Warentest unterziehen. Die Pneus wurden auf trockener und nasser Fahrbahn, auf Schnee und auf Eis untersucht. In das Testergebnis flossen ein: Fahreigenschaften auf nasser Fahrbahn (30 Prozent der Gesamtnote), auf Schnee (20 Prozent), auf trockener Straße (15 Prozent), auf Eis (10 Prozent), der Kraftstoffverbrauch (10 Prozent), der Verschleiß (10 Prozent) sowie das Fahrgeräusch (5 Prozent).

Der ADAC warnte angesichts der Ergebnisse vor billigen Exoten aus Fernost.„Alle Exoten in unserem Test hatten irgendwo Probleme“, sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer am Donnerstag in München. Manche Reifen seien ein Totalausfall gewesen.

Zunächst aber zu den empfehlenswerten Exemplaren: Bei den schmäleren 185er-Reifen, wie sie z.B. auf Seat Ibiza und Skoda Fabia montiert sind, liegt der Vredestein Snowtrac 3 ganz vorn.

Daneben erhielten noch fünf weitere Reifen die Auszeichnung "besonders empfehlenswert": Fulda Montero 3, Continental WinterContact TS 800, Bridgestone Blizzak LM 30, Goodyear UltraGrip 7+ und Dunlop SP Winter Response.

Die abgewerteten Firestone Winterhawk 2 und Pneumant PN 150 Wintec fielen wegen ihrer schlechten Bewertung auf Schnee durch.

Marangoni 4 Winter und Sava Eskimo S3 boten katastrophales Verhalten auf Nässe, der Federal Himalaya WS-1 versagte in allen Testkategorien, abgesehen vom Verschleiß.

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