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Alfa Romeo Giulietta: Fahrspaß auf Knopfdruck

170 Diesel-PS in einem Kompaktwagen versprechen ansprechende Fahrleistungen bei niedrigem Verbrauch. Das bewahrheitet sich auch im Alfa Romeo Giulietta 2.0 JTDM. Der hat aber auf Knopfdruck noch mehr zu bieten.

von Peter SchwerdtmannQuelle: ampnet
Alfa Romeo bietet ab sofort die beiden 170-PS-Varianten der Giulietta auch mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe an. Quelle: PR
Alfa Romeo bietet ab sofort die beiden 170-PS-Varianten der Giulietta auch mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe an. Quelle: PR

HannoverDiesel muss den echten Alfisti doch stinken. Ein Selbstzünder in einem Alfa ist aber schon lange kein Widerspruch mehr. Denn die Italiener kaufen generell mehr Diesel als die Menschen nördlich der Alpen. Und bei unserem Alfa Romeo Giulietta 2.0 JTDM 16 V in der Ausstattungsvariante Turismo ist der Zwei-Liter-Vierzylinder mit 170 PS erste Wahl – in erster Linie wegen der Art der Kraftentwicklung, nicht wegen seines Verbrauchs.

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Giulia und Giulietta, beide Namen haben die Alfa-Geschichte lange bestimmt als die schnellen Italiener. „Auto, Motor und Sport“ schrieb in den frühen 70er Jahren über die Spitzenversion Giulia 1600 ti Super mit 112 PS: „Überlegenheit, die man nur mit Maßen ausnutzen darf, wenn man nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer ängstigen will.“ Bangemachen will Alfa sicher nicht.

Auto-Test

Vielleicht wählte man deshalb mit Giulietta die Verniedlichungsform von Giulia, nicht wegen der Größe. Mit 4,35 Metern Länge und der Höhe von 1,47 Metern passt sie in die Familie der Golf-Wettbewerber. Doch anders als der klar gezeichnete, zurückhaltend gestaltete Golf, haut der Alfa auf die Design-Pauke. Coupéform mit im Fensterrahmen versteckten Türgriffen für die hinteren Türen, kurze Überhänge, ausgeprägte Keilform, markante Linien, deutliche Schweller, ausgestellte Radhäuser und ein Gesicht mit großen Augen, dem typischen Alfa-Grill in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks und großen Lufteinlässe sprechen lautes, emotionales Italienisch.

Mit einem starken Benzinermotorausgerüstet werden mindestens 24.200 Euro für den Kompaktklässler fällig. Der im Test gefahrene Diesel kostet rund 6.500 Euro mehr.
Mit einem starken Benzinermotorausgerüstet werden mindestens 24.200 Euro für den Kompaktklässler fällig. Der im Test gefahrene Diesel kostet rund 6.500 Euro mehr.

Das ebenfalls sehr stark gegliederte Heck betont mit breiten Schultern, einem schwarzen Einsatz à la Diffusor unterhalb des Stoßfängers und den beiden Endrohren der Auspuffanlage links und rechts die Breite. Ebenfalls den satten Auftritt vergrößernd wirken die LED-Heckleuchten, die bis in die Heckklappe hineinreichen. Darunter verbirgt sich ein Kofferraum von klassenüblicher Größe, der sich von 350 Liter durch Umklappen der Rücksitze auf 1.045 Liter vergrößern lässt. Doch wen interessieren beim Alfa schon solche Zahlen? Wichtiger ist der optische Appell an die Gefühle des Betrachters.

Das Cockpit hinterlässt einen guten Eindruck. Quelle: PR
Das Cockpit hinterlässt einen guten Eindruck. Quelle: PR
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