Allradantrieb mit Heckpräferenz
Audi Q7: Neuling zwischen SUV und Van

Mit dem neuen Audi Q7 bietet der Hersteller ein Fahrzeug, das die Vorzüge von SUV und Van elegant kombiniert. Den Q7 gibt es mit einem 233 PS starken Dreiliter-TDI oder einem 4,2- Liter-V8 mit 350 PS.

dpa-infocom HAAR. Im Herbst 2006 soll noch ein 3,6-Liter-FSI mit 280 PS hinzukommen. Mit allen drei Motorversionen wird eine sechsstufige Tiptronic kombiniert. Der Achtzylinder hat mit seinen 440 Newtonmetern Drehmoment natürlich mächtig Kraft. Im hochtourigen Bereich klingt er kernig und sportlich. Den Sprint auf Tempo 100 erledigt das Auto in 7,4 Sekunden.

Der Q7 besitzt den permanenten Allradantrieb quattro, der die Antriebskraft automatisch auf die Achsen verteilt. Standardmäßig gelangen 60 Prozent der Kraft an die Hinterachse, der Rest nach vorne. So ergibt sich eine leicht sportlich-hecklastige Charakteristik. Bei Schlupf können bis zu 65 Prozent der Kraft nach vorn oder bis zu 85 Prozent nach hinten geleitet werden.

Serienmäßig hat der Q7 ein Stahlfeder-Fahrwerk. Bei der optionalen Luftfederung lässt sich die Härte über das Multimedia-Bediensystem MMI einstellen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Einstellungen sind spürbar, doch wirkt der Q7 in allen drei Modi straff gefedert. Durch die große Karosseriehöhe und die dadurch auftretende Seitenneigung lassen sich Kurven aber nicht so schnell durchfahren wie mit einer Limousine.

Fünf Passagiere und 775 Liter Gepäck

In puncto Sitzsystem ist der Q7 so variabel wie ein Van. Serienmäßig hat der Q7 Platz für fünf Passagiere und üppige 775 Liter Gepäck. Bewegt man die optional längs verschiebbaren Fondsitze ganz nach hinten, ist der Knieraum großzügig bemessen. Wer die zweite Sitzreihe umklappt, kann auf der völlig ebenen Ladefläche bis zu 2035 Liter Gepäck unterbringen. Gegen Aufpreis gibt es für den normalerweise fünfsitzigen Q7 zwei Zusatzsitze, die den Audi zum Siebensitzer machen. Die dritte Konfigurationsmöglichkeit ist eine sechssitzige Variante mit zwei Einzelsitzen in der zweiten Reihe.

Mit dem Dieselmotor kostet der Q7 48 900 Euro. Den besser ausgestatteten V8-Benziner bekommt man ab 64 900 Euro. Die Serienausstattung des Q7 ist üppig. Optional kann der Q7 zudem mit jeder Menge Hightech ausgerüstet werden. So wird ein Spurwechselassistent angeboten, der die Umgebung des Autos per Radar überwacht und mit einer Leuchte in den Außenspiegeln warnt, wenn ein Auto überholt - ein sinnvolles Feature.

Fazit: Eleganter Autobahncruiser

Der Q7 sieht durch die nach hinten abfallende Dachlinie eleganter aus als die meisten Suvs. Auch die hohe Innenraumvariabilität ist für Suvs untypisch und erinnert eher an Vans. Am wohlsten fühlt sich das Auto auf schnellen Autobahnetappen.

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