Aston Martin V8 Vantage
Gut angezogen

Karl Pojer kennt sich mit Autos aus. Während er in Österreich Hotelfach studierte und später die ersten Jobs übernahm, fuhr er parallel Autorennen. Heute ist er Chef der Tui-Hotels und Hobby-Rennfahrer. Der 52-Jährige hat den Aston Martin V8 Vantage getestet und bescheinigt ihm standesgemäßes Ambiente und erstklassige Manieren.

Der Aston macht normale Straßen auf Wunsch zur Rennstrecke. Jedenfalls für kleine Momente, wenn der Fahrer es will und der Verkehr es erlaubt. So wie heute auf dem Autobahnzubringer zur Autobahn A2 vom Flughafen Richtung Hannover. Ich bremse spät und hart wie vor einer Schikane: Die Vierkolbensättel beißen schlagartig zu, das ABS regelt konstant an der Haftgrenze. Dabei ist fast kein Quietschen der Reifen zu hören. Der Aston kommt genau so schnell wie unspektakulär an der Haltelinie zum Stehen, der Fahrer des Lieferwagens auf der Nebenspur studiert weiter ungestört die Unterlagen auf seinem Lenkrad.

Die nun folgende Autobahnauffahrt ist eine lang gezogene Rechtskurve. Der Aston beschleunigt vehement, schon ab 3 500 Umdrehungen in der Minute steht der Motor richtig unter Dampf. Dabei lässt der Wagen sich mit seiner direkten Lenkung präzise durch den Scheitelpunkt dirigieren. Dann geht es auf die lange Gerade, die Autobahn ist dreispurig und gerade nur mäßig befahren. Das manuelle Sechsganggetriebe ermöglicht präzise und schnelle Gangwechsel, die Schaltanschlüsse passen optimal. Das Fahrwerk erlaubt auch bei Tempo 160 zügige Spurwechsel und hält den Wagen selbst bei einer Geschwindigkeit von rund 260 km/h ruhig auf der Straße.“

Karl Pojer kennt sich mit Autos aus. Während er in Österreich Hotelfach studierte und später die ersten Jobs übernahm, fuhr er parallel Autorennen. Ende der 80er hießen die Konkurrenten in der „Formel Opel-Lotus“ Barrichello, Coulthard und Frentzen. Zur absoluten Spitze fehlten Pojer im Rennsport aber die nötigen Zehntelsekunden, also entschied sich der Perfektionist für die Hotelkarriere. Sein Ziel mit Anfang zwanzig: Generaldirektor. Er durchlief Stationen in Europa und den USA, und hatte es bereits zehn Jahre später geschafft. Seine Hotelkarriere entwickelte sich immer weiter aufwärts, seit Anfang 2006 ist Pojer Chef der Hotelsparte beim Reise-Riesen Tui. Dort ist er Herr über annähernd 300 Hotels und Ketten wie Riu, Robinson und Iberotel.

Der Österreicher Pojer stammt aus der Tourismus-Hochburg Steiermark, an seinen freien Wochenenden schaute er begeistert Autorennen auf dem nah gelegenen A1-Ring bei Zeltweg. Auch heute noch geht er gelegentlich auf die Jagd nach Bestzeiten.

„Ich glaube an die Bedeutung von Marken. Sie stehen für Glaubwürdigkeit, Qualität und Innovation. Vieles davon finde ich im V8 Vantage wieder. Ein typischer Aston Martin: flach, bullig und betont sportlich, aber auch ästhetisch und mit einem angenehmen Understatement. Und funktionell im Detail ist er auch: So schwenken die Türen beim Öffnen leicht nach oben, damit man auch in engeren Parklücken nicht aneckt und gleichermaßen graziös wie rückenschonend ein- und aussteigen kann.“

Seite 1:

Gut angezogen

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%