Auch im Winter sind oft nur Sommerreifen Standard
Bei Mietwagen auf richtige Bereifung achten

Mietwagenkunden dürfen nicht damit rechnen, in der kalten Jahreszeit automatisch ein Fahrzeug mit Winterreifen zu bekommen. „Auch die großen Anbieter statten ihre Autos nicht standardmäßig damit aus“, sagte Maximilian Maurer, Sprecher des ADAC.

dpa/gms MüNCHEN. Mietwagenkunden dürfen nicht damit rechnen, in der kalten Jahreszeit automatisch ein Fahrzeug mit Winterreifen zu bekommen. "Auch die großen Anbieter statten ihre Autos nicht standardmäßig damit aus", sagte Maximilian Maurer, Sprecher des ADAC.

Wer vorhabe, einen Mietwagen zu leihen, sollte deshalb rechtzeitig Winterreifen verlangen. Das kostet allerdings Aufpreis: Je nach Anbieter sei mit zwischen drei bis 15 Euro pro Tag zu rechnen, sagte Maurer. Allerdings gebe es selbst bei entsprechender Vorbestellung keine Garantie dafür, dass tatsächlich ein Mietwagen mit Winterbereifung zur Verfügung steht.

"Bei Fahrten in die Berge oder wenn Schnee und Eis absehbar sind, sind Winterreifen allerdings unverzichtbar", betonte Maurer. "Da gibt es gar keine andere Wahl." Bietet der Verleiher nur ein Auto mit Sommerreifen an, sollte der Kunden "Nein danke" sagen. Schließlich riskiert der Fahrer eines Fahrzeugs mit nicht wintergerechter Ausstattung bei entsprechenden Wetterverhältnissen nicht nur 40 Euro Bußgeld, sondern auch einen Strafpunkt in Flensburg - vom erhöhten Unfallrisiko auf glatten Straßen ganz abgesehen.

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