Audi Q7 im Gebraucht-Check
Der dicke Musterknabe

Der Audi Q7 zeigt sich auch in zweiter Hand häufig mängelfrei. Zwar hat man mit dem 5,07 Meter langen Vehikel hin und wieder ein Parkplatzproblem, in technischer Hinsicht gibt es dagegen kaum etwas zu beanstanden.
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BerlinDer Audi Q7 zählt zu den Riesen unter den Automodellen: Die ausladende Karosserie bietet Insassen reichlich Platz. Und der Spritdurst hält sich mit weniger als 10 Litern auf 100 Kilometer, die bei sparsamer Fahrweise möglich sein sollen, für ein Fahrzeug dieses Formats in Grenzen.

Großer Nachteil: Für viele Stellplätze in Parkhäusern und Tiefgaragen ist der 5,07 Meter lange Wagen schlicht zu lang und auch zu breit für manche Fahrspur. Kaum etwas zu bemängeln gibt es dagegen in technischer Hinsicht. Lapidar urteilen die Experten vom ADAC Technik Zentrum über den Audi Q7: «Sehr zuverlässig.» Nur mit Batterieproblemen sei das Modell mit dem permanenten Allradantrieb den Pannenhelfern des Münchener Automobilclubs bisher aufgefallen.

Bei der Hauptuntersuchung ergibt sich ein ähnliches Bild: Sehr häufig fahre der Q7 mängelfrei auf den Prüfstand, berichtet der TÜV. Nur die Bremsscheiben verschleißen demnach recht schnell, was auf das hohe Leergewicht des Audis von rund 2,3 Tonnen zurückzuführen ist.

2006 brachte Audi den Q7 als «sportliches, komfortables und hochleistungsfähiges Freizeit- sowie Businessauto im großen Zuschnitt» auf den Markt. Der Radstand von mehr als 3 Metern schafft reichlich Platz im Innenraum, auch der Stauraum ist mit mindestens 775 Litern und maximal mehr als 2.000 Litern üppig und lässt Luft für eine optionale dritte Sitzbank.

2009 bekam der Q7 eine leichte Modellpflege, die Neugestaltungen an Kühlergrill, Stoßfängern und der Heckklappe brachte. Die Effizienz der Motoren optimierten die Ingolstädter ebenfalls: Seit Frühjahr 2009 wird der Spritdurst bei allen Antrieben durch ein Rekuperationssystem gezügelt, das in Brems- und Ausrollphasen die mechanische Energie in Strom umwandelt und in der Batterie zwischenspeichert.

Topmodell ist der Q7 V12 TDI, der aus 6,0 Litern Hubraum 368 kW/500 PS schöpft. Je nach Baujahr leisten die übrigen Selbstzünder zwischen 150 kW/204 PS und 250 kW/340 PS. Die Benziner decken eine Spanne von 200 kW/272 PS bis 257 kW/350 PS ab.

SUVs sind nach Erkenntnissen des TÜV allgemein recht mängelanfällig. Da dies nicht für den Q7 gilt, empfiehlt er sich als Gebrauchtwagen mehr als andere - sofern man das nötige Geld dafür aufbringen möchte: Interessenten müssen für einen kräftigen Benziner, etwa den Q7 4.2 quattro tiptronic mit 257 kW/350 PS von 2009 laut der Schwacke-Liste rund 40 700 Euro einplanen, das aufgefrischte Modell kostet 3.000 Euro mehr.

Solch ein Achtzylinder hat im Schnitt 41 150 Kilometer hinter sich. Der Sechszylinder Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 176 kW/240 PS steht als Baujahr 2009 bei einer angenommenen Laufleistung von 53.750 Kilometern mit 38.450 Euro in der Preissammlung, die geliftete Version mit rund 2.500 Euro mehr. Wer zu dem ab 2008 angebotenen stärksten Diesel greift, muss dafür um die 75.450 Euro zahlen.

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  • Hallo, was ist das für ein oberflächlicher und nichtssagender Artikel.
    Aus eigener Erfahrung kann ich diesem Artikel in seiner Grundaussage nicht zustimmen. 12,1 l/100 km Verbrauch im Drittelmix sind auch bei normaler Fahrweise Standart (Motor 3,0 TDI). Ich frag mich, wo solche Statistiken herkommen und wie diese dann gedeutet und vergewaltigt werden(Glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast).
    Zu den Fehlern und Macken nur soviel: bei einer Fahrleistung von weniger als 100000 km in 4 Jahren Austausch der Stömungsklappen, einseitig defekte Dreieckslenker, 4x Klimaanlage defekt, Sitzheizung defekt, klemmende Türgriffe und eingefrorene Bowdenzüge in den Türen, Batteriewechsel nach 2 Jahren, neben den üblichen Verschleißerscheinungen vergleichbar mit anderen Fahrzeugen der Oberklasse und durchaus kein Musterschüler.
    Ein Angebot für eine Baugruppengarantie für das 5. Jahr für 1.800,- € sagt außerdem Einiges über eine mögliche und einzukalkulierende Schadensentwicklung.
    Wie auch andere Fahrzeuge deutscher Hersteller haben heute selbst alle Luxusfahrzeuge "TBC" (tested by customers). Einen Vergleich mit ausländischen Fahrzeugen nehme ich hier jedoch nicht vor. Trotzdem fahr ich meinen Q7 gern, da das Konzept und auch die Optik sowie die sonstigen Fahrleistungen ansprechen.

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