Audi RS3 Sportback

Ring frei für die starken Fünf

Der fünftöpfige Kämpfer aus Ingolstadt ist gut getarnt – der Audi RS3 Sportback gibt äußerlich nicht preis, das er aktuell der stärkste Kompakte ist. Weckt man ihn jedoch zum Leben, zieht er an der Konkurrenz vorbei.
  • Adele Moser
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  • Spotpress
Fahrbericht: Audi RS3 Sportback - Ring frei für die starken Fünf Quelle: Audi
Audi RS3 Sportback

Der neuste Fünfzylinder aus dem Hause Audi.

Italien. Nein, diesen Klang vergessen Liebhaber schneller Sportler nicht. Gegen dieses Geräusch kann sich die empfindliche Gänsehaut nicht wehren. Ein kehliges Röcheln aus zwei Auspuffrohren, produziert aus einem Fünfzylinder.

Der RS3 Sportback ist der Kleinste aus dem RS-Portfolio und das Prunkstück der 3er-Reihe. In ihm steckt der stärkste Fünfzylinder, den Audi je in einem RS verbaut hat. Das Aggregat schöpft aus 2,5 Litern Hubraum 270 kW/367 PS. Damit setzt er einen neuen Bestwert im Segment der Kompaktsportler, dem sich auch der Mercedes A45 AMG (360 PS) geschlagen geben muss. Seat Leon Cupra (206 kW/230 PS), VW Golf R (221 kW/300 PS) oder auch die bald erscheinende Neuauflage des Ford Focus RS (235 kW/320 PS) würden dem Ingolstädter im Autoquartett in Sachen Leistung ebenfalls unterliegen.

Rasante Flucht aus dem Alltag
Prunkstück der 3er-Reihe
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Der RS3 Sportback ist der Kleinste aus dem RS-Portfolio und das Prunkstück der 3er-Reihe. In ihm steckt der stärkste Fünfzylinder, den Audi je in einem RS verbaut hat.

Bestwert im Segment der Kompaktsportler
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Sein Aggregat schöpft aus 2,5 Litern Hubraum 270 kW/367 PS. Damit setzt er einen neuen Bestwert im Segment der Kompaktsportler.

In 4,3 Sekunden auf Tempo 100
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Nach 4,3 Sekunden ist mit Krawall Tempo 100 erreicht. Serienmäßig ist natürlich bei 250 km/h Schluss, optional kann die Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h angehoben werden.

55 Kilo abgespeckt
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Rund 55 Kilo hat der Sportback im Vergleich zu seinem Vorgänger abgespeckt und wiegt nun 1.520 Kilogramm. Seine Muskeln hält der aktuellste Ringträger gut unter dem züchtigen Blechanzug versteckt.

RS-typische Spiegelgehäuse
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Vergrößerte seitliche Lufteinlässe, breitere Backen, und natürlich die RS-typischen Spiegelgehäuse und Aluminiumoptik unterscheiden den Boliden von seinen braveren Brüdern.

Sportsitze und Bezüge aus Alcantara
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Innen gibt es rote Akzente. Sportsitze und Bezüge aus Alcantara sind Serie, zur Wahl stehen auch rund sieben Kilo leichtere Schalensitze.

Kleiner Kofferraum
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Zwar ist der Kofferraum mit 295 Litern nicht eben groß. Aber er lässt sich mit umgeklappten Rücksitzlehnen auf fast einen Kubikmeter vergrößern.

Starke Fünfzylinder haben bereits Tradition unter den Vier Ringen. Nicht nur das erste RS-Modell – der RS2 von 1994 – hatte einen solchen Motor. Bereits in den 80er Jahren trieben sie Rallyeautos, Tourenwagen und Serienmodelle an. Sein Comeback gab der Fünfzylinder 2009 im Audi TT RS, 2011 treib er den ersten RS3 Sportback an, der lediglich 1,5 Jahre auf dem Markt war. In den RS Q3 zog er 2013 ein.

Logisch, dass auch eine neue Ausbaustufe des aufgeladenen Fünfzylinders die zweite Generation des RS3 Sportback antreibt und dort viel Spaß bereitet. Startet man den Motor, macht er sich sofort mit hungrigem Grollen bemerkbar. Tritt man aufs Gas, zieht der Audi kräftig nach vorne, drückt alle Insassen in die gesteppten Sitze und zaubert dem Fahrer ein Grinsen ins Gesicht. Das Aggregat hämmert derart euphorisierend, dass es die Unterarmhärchen zu einer spontanen La-Ola-Welle anregt. Übrigens: Das Singen der fünf Zylinder ist nicht künstlich komponiert.

Seine Potenz ist auch im unteren Drehzahlenbereich gut spürbar. Ohne Gedenksekunden und ohne Mühe gibt es für den ausschließlich als Sportback erhältlichen RS3 nur eine Richtung. Wie ein wilder Hund an der Leine nimmt er keine Rücksicht und drängt sich vor. Anders als unerzogene Tiere lässt sich der Kompakte allerdings gut beherrschen und reagiert auf Befehle, die im Fall einer gewünschten Richtungsänderung von dem halb mit Alcantara bezogenen Sport-Lenkrad stammen.

Innen gibt es rote Akzente
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