Audi TT Roadster
Immer am Gas

Der TT-Roadster, ein klassenloses Auto mit eigenständiger Form und Stil. Michael Schulte, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Capgemini, dreht ein paar schnelle Runden im Audi TT Roadster – und bewundert Getriebetechnik und Imagegewinn. Eine Testfahrt.

HB. Hut ab vor dem, was die Audi-Manager in den vergangenen Jahren geleistet haben: Als ich ins Beratungsgeschäft eingestiegen bin, kam die Marke für unseren Berufsstand kaum infrage. Und heute? Diskutieren die Kollegen auf dem Flur doch deutlich öfter darüber, ob als Familienauto nicht auch ein A6 Kombi aus Ingolstadt infrage käme. In den Garagen unserer Büros stehen zunehmend Fahrzeuge mit den vier Ringen.

Wenn man einen offenen Wagen sucht, bevor man in das Alter für Urlaube mit Kinderwagen und Golftasche kommt, greift man zum TT. Der trifft in der Liga der Spaßwagen schließlich nicht auf allzu viel ernsthafte Konkurrenz: Der Z4 von BMW hat immer etwas Lautes an sich, der Mercedes SLK ist eher weiblich positioniert. Bleibt als Benchmark der altbekannte Porsche Boxster. Den muss man mögen, aber im Kollegenkreis hat er unverändert viele Fans.

Wenn ich mir den neuen TT Roadster so anschaue, muss ich sagen, dass er eindeutig eine Alternative wäre: Für mich ein klassenloses Auto. Mit eigenständiger Form – und durchaus mit Stil. Und auch das sportliche Image nimmt man Audi nicht erst seit dem Über-Rennwagen R8 ab.

In der zweiten Auflage gefällt mir der TT übrigens weitaus besser als in der ersten Version. Die war mir noch zu rund. Aber jetzt macht er um die Lichtpartien und am Heck einen viel muskulöseren Eindruck. Ich mag diesen Designtrend zu mehr Kanten und klaren Linien. Wenn es nicht übertrieben ist, bekommen die Wagen dadurch wieder Charakter.“

Michael Schulte wirkt nicht wie ein Raser. Dass er gleichwohl gern schnell fährt, zeigt er mit beherztem Tritt aufs Gas schon auf den ersten Testmetern rund um die nagelneue Düsseldorfer Capgemini-Filiale. Es ist vermutlich das Berater-Gen, das ihn zur Geschwindigkeit antreibt – denn das hat ihn ganz offensichtlich schnell gepackt. Als er nach dem Studium vor 15 Jahren bei der Unternehmensberatung Capgemini anfing, wollte er eigentlich nur mal hereinschnuppern – und später womöglich in die Industrie. Mittlerweile gehört er der Deutschland-Geschäftsführung des Unternehmens an und lenkt die Geschicke der größten IT- und Managementberatung mit europäischen Wurzeln mit. Ein stressiger Job an weit verteilten Einsatzorten, bei dem man sich schon mal freut, wenn wenigstens die Autobahn frei ist.

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