Außen ein echter Citroën
Das erste französische SUV

Haar (dpa-infocom) - Citroën bringt mit dem C-Crosser sein erstes SUV (Sports Utility Vehicle) auf den Markt. Das Fahrzeug basiert auf dem Mitsubishi Outlander und wird auch genau wie dieser im japanischen Werk Mizushima gebaut.

Einzig der HDi-Dieselmotor wird in Trémery in Frankreich hergestellt. Der C-Crosser ist von allen Seiten sofort als ein Citroën zu erkennen. Vorne strebt der verchromte Doppelwinkel mit angesetzten horizontalen Linien nach außen. Zwischen den äußeren Enden der Chromstreben sitzen die Frontlichter, was den C-Crosser optisch breiter wirken lässt. Hinten soll der hohe Wagen durch die horizontale Ausrichtung der Heckleuchten breiter wirken.

Der Innenraum des C-Crosser unterscheidet sich nur mit dem Markenlogo auf dem Lenkrad von dem der baugleichen Modelle Mitsubishi Outlander und Peugeot 4 007. Die Kunststoffe sind gummiert und wirken hochwertig-kratzfest. Platz gibt es für Fahrer und Beifahrer genauso wie für die Passagiere in der zweiten Reihe. Außerdem trägt der C- Crosser noch eine dritte Sitzreihe mit sich, die platztechnisch am besten für Kinder ist. Die zweite Sitzreihe lässt sich nicht nur asymmetrisch geteilt umklappen, auch die Sitzflächen lassen sich unabhängig voneinander um 80 Millimeter in der Längsrichtung verschieben. In der Konfiguration mit fünf Sitzen und im Boden versenkter dritter Reihe lassen sich 510 Liter Gepäck mitführen. Werden alle Fondsitze umgeklappt, passen 1 686 Liter ins Fahrzeug. Die hohe Ladeschwelle des C-Crosser lässt sich nach unten umklappen und als mit bis zu 200 Kilogramm belastbare Sitzbank verwenden.

Gut abgestimmtes Fahrwerk

Sowohl auf der Autobahn als auch auf unebenen Landstraßen fährt sich der C-Crosser bei allen Geschwindigkeiten sicher. Selbst Fahrten über Bahnübergänge stellen für das Fahrwerk kein Problem dar. Auch zum Wanken und Nicken neigt der Wagen nicht. Die weiche Lenkung ist vollkommen ausreichend, um das SUV auch durch enge Serpentinen präzise zu steuern. Der Motor des Citroën C-Crosser stammt aus dem PSA-Konzern (Peugeot Société Anonyme: Mutterkonzern der Marken Peugeot und Citroën). Der 2,2-Liter-Diesel leistet 156 PS und erzeugt sein maximales Drehmoment von 380 Newtonmeter bei 2000 U/min. Ein variabler Einlassquerschnitt verhindert bei diesem Einfachturbo das Turboloch. 7,3 Liter Diesel verbraucht das Aggregat auf 100 Kilometer. Pro Kilometer Fahrt werden 194 Gramm Kohlendioxid freigesetzt.

Die manuelle Sechsgang-Schaltung lässt sich sauber bedienen. Der Diesel-Motor verlangt nach frühem Runterschalten, wobei der zweite Gang genug Elastizität bietet, um elegant jeden Anstieg zu bewältigen. Ein großer Drehknopf auf der Mittelkonsole ermöglicht die Auswahl zwischen Vier- und Zweiradantrieb. Im Vierradmodus wird des Drehmoment elektronisch zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt, um optimale Traktion zu erzielen. Wer auf ebener Strecke Sprit sparend fahren will, schaltet den Antrieb auf Zweiradmodus. Dann werden nur die Vorderräder mit Antriebskraft versorgt und beim heftigen Tritt aufs Gas kommt es zu leichten Traktionsproblemen. Schließlich gibt es noch die Stellung „Lock“. Diese bedeutet keine Sperrmöglichkeit für ein Differenzialgetriebe. Vielmehr kann damit bei glattem Untergrund 50 Prozent mehr Kraft an die Hinterräder gelegt werden. Ideal unterwegs ist der Wagen mit Vierradantrieb.

Fazit: Komfortabler und sportlicher Franzose

Der Citroën C-Crosser ist eine gelungene Mischung aus Komfort und Sport. Sein kraftvoller Antrieb versteht sich glänzend mit dem perfekt abgestimmten Fahrwerk. Der variable Innenraum wirkt hochwertig und die umklappbare Ladeschwelle lässt ein bei vielen Automodellen permanent vorhandenes Dauerärgernis mit einem Handgriff verschwinden. Materialanmutung und Ausstattung lassen keinen Zweifel: Citroën positioniert sich mit dem C-Crosser auf der Grenze zwischen oberer Mittelklasse und Oberklasse. Seit Anfang Juli ist der C-Crosser zu haben. Der Einstiegspreis geht in der Ausstattungsvariante Tendance bei 33 590 Euro los.

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