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Klein und Sparsam: Die Modellpremieren in Paris

Weil die weltgrößte Automobilmesse IAA in Frankfurt/Main turnusmäßig Pause macht, gilt in diesem Jahr der Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober) als wichtigster Branchentreff.

dpa/tmn GELSENKIRCHEN. Weil die weltgrößte Automobilmesse IAA in Frankfurt/Main turnusmäßig Pause macht, gilt in diesem Jahr der Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober) als wichtigster Branchentreff.

Die meisten Premieren werden am unteren Ende der Modellpaletten erwartet: "In der Summe wird in Paris der Klein- und Kompaktwagenmarkt im Mittelpunkt stehen und damit kleine, spritsparende Fahrzeuge", sagt Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Allerdings wird es auch einige sportliche und luxuriöse Neuheiten geben. Hier eine Übersicht über die angekündigten Neuvorstellungen:

Audi: Audi zeigt in Paris die neue RS6 Limousine sowie die überarbeitete A6-Baureihe. Außerdem haben der neue S4 und der S4 Avant als künftige Topmodelle der A4-Baureihe Premiere.

BMW: BMW nutzt die Messe, um sein neues Oberklassemodell, den 7er, vorzustellen. Die inzwischen fünfte Auflage der Limousine ist größer und besitzt ein insgesamt gefälligeres Design als der Vorgänger.

Chevrolet: Die General-Motors-Marke Chevrolet zeigt in Paris erstmals ihr neues Kompaktmodell Cruze. Es soll den bisherigen Nubira ablösen und fünf Insassen samt Gepäck ausreichend Platz bieten.

CitroËN: Citroën hat für Paris die Premiere des C3 Picasso angekündigt. Der kleine Van besitzt eine "freche" Formensprache und trotz kompakter Maße großzügige Platzverhältnisse im Innenraum.

Ferrari: Eher etwas zum Träumen ist wohl für die meisten Besucher der neue Ferrari GT California. Der offene Sportwagen besitzt ein faltbares Hardtop.

Ford: Ford stellt die neue Generation des Ka vor. Der als Stadtauto konzipierte zweitürige Kleinwagen erhielt ein neues Design, das nun der aktuellen Formensprache der Marke "kinetic design" folgt.

KIA: Kia kommt mit der Serienversion des "City-SUV" Soul nach Paris. Der Fünftürer mit Designanleihen bei Geländewagen besitzt eine hoch aufragende Karosserie. Es wird ihn aber nur mit Frontantrieb geben.

Mitsubishi: Mitsubishi zeigt in Paris den Lancer Sportback. Die Fließheckversion fällt durch eine keilförmige Seitenansicht und einen Dachspoiler auf. Im Innenraum gibt es neue Verstaulösungen.

Opel: Nach der Premiere der Insignia-Limousine auf der London Motorshow legt Opel in Paris den neuen Kombi nach. Die Rüsselsheimer führen ihn allerdings unter der Bezeichnung Sports Tourer.

Peugeot: Peugeot zeigt in Paris den 308 als Cabrio-Couppé CC. Wie der Vorgänger besitzt der neue CC ein Stahlklappdach, das sich über vier Plätze spannt. Die Überrollbügel fahren bei Bedarf automatisch aus.

Renault: Renault nutzt das Heimspiel in Paris für die Premiere des neuen Mégane. Die dritte Generation des Kompaktmodells startet als Fünftürer, später sollen ein Dreitürer und weitere Varianten folgen.

Seat: Bei Seat steht in Paris die Premiere einer neuen Mittelklasse-Limousine an. Sie soll oberhalb des Toledo positioniert werden. Als Basis dient dem Vernehmen nach die Vorgängerversion des Audi A4.

Suzuki: Suzuki hat für Paris die Premiere des neuen Alto angekündigt. Der Kompaktwagen soll sparsam sein, ein auffälliges Design erhalten und Insassen einen großzügigen Innenraum bieten.

Volkswagen: VW zeigt erstmals vor breitem Publikum die sechste Generation des Kompaktwagen-Bestsellers Golf. Neben der neuen Basisversion soll auch eine sportliche GTI-Variante zu sehen sein.

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