Auto-Vorstellung
Suzuki Swift 1 300 Ddis: Möchtegern-Mini für kühle Rechner

Ganz flüchtig betrachtet sieht er tatsächlich ein bisschen so aus wie der neue Mini. Und obwohl er knapp 10 000 Euro vom Premiumanspruch des bayerischen Briten entfernt ist, geht auch der Suzuki Swift fast schon als modernes Lifestyle-Auto durch. Der Kleine für deutlich weniger Geld macht aber nicht viel weniger Spaß.

dpa-infocom HAMBURG. Deshalb könnten jetzt kühle Rechner nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Betrieb der Stadtflitzers sparen: Denn nach Jahren der Monokultur bringen die Japaner den Möchtegern-Mini jetzt zu Preisen ab 14 100 Euro auch mit einem Diesel auf den Markt. Der in Lizenz gefertigte Common-Rail-Motor, den man bereits aus Fiat Panda und Opel Corsa kennt, schöpft zwar aus 1,3 Litern Hubraum nur 55 kW/75 PS und ist damit etwas schwächer als die drei zwischen 68 kW/92 PS und 92 kW/125 PS starken Benziner. Doch weil der Motor ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmetern (Nm) entwickelt, geht ihm so schnell nicht die Puste aus. Vor allem im Stadtverkehr macht der Selbstzünder deshalb eine gute Figur: Man ist beim Spurt an der Ampel meistens vorn dabei und bei der Jagd nach dem letzten freien Parkplatz oft in der Pole-Position.

Bei der Landpartie verblasst der Glanz

Jenseits des Ortschildes allerdings verliert der kleine Star ein wenig von seinem Glanz: Dort klingt der Motor etwas rau und ungehobelt. Außerdem braucht er für den Spurt auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) stolze 13,7 Sekunden und begrenzt damit naturgemäß die Zahl der Überholvorgänge. Die Höchstgeschwindigkeit dagegen ist mit 165 km/h auch auf der Autobahn vollkommen ausreichend. Der beste Trumpf des Kleinwagens ist allerdings sein magerer Verbrauch: Mit durchschnittlich 4,5 Litern ist er sparsamer als alle Benziner und muss mit einer Reichweite von rund 1 000 Kilometern nur noch extrem selten zur Tankstelle. Außerdem beruhigen ein CO2-Ausstoß von 120 Gramm pro Kilometer (g/km) und der serienmäßige Partikelfilter das Umweltgewissen.

Sieben Zentimeter für den Fußgängerschutz

Parallel zur Premiere des neuen Motors hat Suzuki auch das Design überarbeitet, den Innenraum aufgewertet und die Ausstattung erweitert. Zwar erkennt man die frische Schminke für Scheinwerfer, Kühlergrill und Rückleuchten selbst auf den zweiten Blick nur mit Mühe. Doch ist der Zwerg zugunsten des Fußgängerschutzes mit dickeren Stoßfängern nun um sieben Zentimeter in die Länge gegangen, so dass er künftig 3,76 Meter misst.

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