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VW Crosspolo: Kleiner Wagen mit großem Auftritt

Hamburg (dpa-infocom) - Volkswagen schickt den Crosspolo in das Rennen um die Gunst junger und jung gebliebener Käufer. Der trendige Polo-Ableger mit der Optik eines kleinen Geländewagens tritt die Nachfolge des Polo Fun an.

Gegenüber dem normalen Polo hat der Crosspolo sieben Zentimeter an Höhe zugelegt. Aber nur 1,5 Zentimeter davon sind auf das serienmäßige Schlechtwege-Fahrwerk sowie auf die mit 17 Zoll beachtlich großen Räder zurückzuführen. Den Rest des Höhenzuwachses macht die Dachreling aus. So sitzt man auch nicht viel höher als in einem herkömmlichen Polo. Auch kosmetische Änderungen machen den Unterschied zum Klassikpolo aus: So erhielt der Lufteinlass in der Frontschürze eine Einfassung in mattem Alu-Look, die im weiteren Verlauf einen Unterfahrschutz andeutet. Die Außenspiegel glänzen metallisch silbern und passen zur gleichfarbigen Dachreling. Die hinteren Stoßfänger erhielten ebenfalls eine unterbodenschutzartige Fläche in mattem Alu.

Innenraum: Peppig, poppig, cool

Auch im Innern des robusten Kleinwagens gibt es modische Aufwertungen: Spezielle Farbwelten wirken hier genauso frisch wie die an den Sitzen eingearbeiteten Netzstrukturen und farbig abgesetzten Nähte. Das mit gelochtem Leder bezogene Vierspeichen-Lenkrad mit ebenfalls farbigen Nähten. Zu den weiteren Veredelungen im Crosspolo zählen Chromringe um die Instrumente und Aluminium an den Pedalkappen.

100 PS mit dem Diesel

Der 100-PS-Turbodiesel (1,9-Liter-TDI) kommt auf 240 Newtonmeter Drehmoment bei nur 1 800 U/min. Kupplung, Fünfgangschaltung und elektrohydraulische Servolenkung arbeiten leichtgängig.

Motoren: Konzentration auf das Wesentliche

Insgesamt bietet Volkswagen fünf Motoren für den Crosspolo an, drei Benziner mit 64, 75 und 100 PS. Der Motor mit 64 PS hat 1,2 Litern Hubraum. Die beiden Stärkeren kommen auf 1,4 Liter Hubraum. Für den 75-PS-Benziner ist auch eine Automatik mit vier Gängen erhältlich. Die beiden durchzugsstarken Diesel erfüllen zwar allesamt die Euro-4-Norm, haben aber keine Partikelfilter.

Klein, aber sicher

Der Crosspolo hat eine umfangreiche passive Sicherheitsausstattung. Sie umfasst fünf Kopfstützen und ebenso viele Dreipunktgurte, Front- und Seitenairbags sowie Gurtstraffer vorn. Optional kann ein Kopfairbagsystem für die Front- und Fondpassagiere bestellt werden. Serienmäßig befindet sich ein so genannter Dual Brake Assist an Bord. Mit dem ABS unterstützt er den Fahrer in Grenzsituationen, indem die Pedalkraft ab einem bestimmten Bremsdruck überproportional verstärkt wird, um den Anhalteweg zu verkürzen. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist nur in den beiden 100-PS- Modellen serienmäßig. Bei den anderen Motorisierungen muss für dieses wichtige Sicherheitsdetail 405 Euro zusätzlich bezahlt werden.

Becherhalter und Doppelton-Signalhorn

Recht großzügig ist dagegen der weitere Umfang der Serienausstattung. Sie enthält zunächst die Details der Trendline- Version des klassischen Polo mit elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung, Make-up-Spiegeln, längs- und höheneinstellbarem Lenkrad sowie zwei Becherhaltern. Dazu kommen beim Crosspolo ein höheneinstellbarer Fahrersitz samt Schublade darunter, Gepäckraumbeleuchtung und -abdeckung und ein Doppelton-Signalhorn. Zu den Crossdetails zählen das Schlechtwege-Fahrwerk, das Lederlenkrad, Offroad-Applikationen und die BBS-Leichtmetallfelgen, in Sterlingsilber lackiert, samt 215/40er-Reifen. Der Crosspolo ist darüber hinaus immer ein Fünftürer.

Preis: Hoch, aber günstig

Der Preis des Crosspolo ist höher als bei den vergleichbar motorisierten normalen Polos. So kostet das 64 PS starke Einstiegsmodell 15 150 Euro und beim 100-PS-Diesel werden gar 18 175 Euro fällig. Das sind rund 2 500 Euro mehr als für die fünftürigen normalen Polos verlangt wird. Für die Farben „Limette“ und „Magma- Orange“ verlangen die Wolfsburger aber noch einmal 218 Euro.

Fazit: Trendiger Lifestyle-Auftritt mit Offroad-Accessoires

Der neue Crosspolo von VW ist keine kurzfristige Lifestyle- Erscheinung: Der Erfolg des Vorgängers Polo Fun, von dem zunächst nur 5 000 Exemplare geplant waren und von dem dann fast das Dreifache verkauft wurde, gibt dem neuen Trendsetter recht. Obwohl es sich um kein Allrad-Modell handelt, ist der Crosspolo ein Angebot mit jugendlicher Außen-, Innen- und Sportausstattung - von den 17-Zoll- Reifen auf Alufelgen über das Leder-Sportlenkrad bis zu den komfortablen Sportsitzen.

Auch wenn er rund 2 500 Euro mehr als ein vergleichbar motorisierter Klassik-Polo kostet, gleichen der höhere Ausstattungsumfang und die urbane SUV-Optik den Preis aus.

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