Automatische Reifendruck-Kontrolle
Autohersteller vertrauen zunehmend auf TSS

Nach Angaben von Beru kommt das System derzeit bereits in aktuellen Fahrzeugmodellen von Audi, Bentley, BMW, Bugatti, Ferrari, Maserati, Maybach, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen zum Einsatz.

HB DÜSSELDORF. Ausschließlich für den US-Markt hat der Zulieferer in Kooperation mit dem amerikanischen Automobilzulieferer Lear zudem Reifendruck-Kontrollsysteme entwickelt, die in zahlreichen Volumenmodellen von Ford, Hyundai und Kia Verwendung finden.

Im Audi Q7 verbauen die Ingolstädter ein TSS-System der zweiten Generation mit so genanntem Triggersender. Es überwacht den Reifendruck sowohl im Stand als auch während der Fahrt und warnt den Fahrer über eine Anzeige- und Bedieneinheit im Armaturenbrett bereits ab einer Abweichung von 0,2 bar vor Minderdruck, Druckverlust oder einer Reifenpanne.

Zusätzlich bietet es eine Positionszuordnung der Radelektroniken und damit der einzelnen Reifen. Die Sensoren müssen dabei auch bei Temperaturen von minus 40 Grad Celsius bis plus 120 Grad Celsius oder in Sportwagen wie Bentley, Bugatti, Ferrari, Maserati mechanische Belastungen von bis zu 2000 kg verkraften.

Besondere Bedeutung erlangen Reifendruck-Kontrollsysteme derzeit vor allem in den USA. Dort müssen gemäß einer Verordnung der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Transportation Safety Agency) seit September letzten Jahres 20 Prozent, ab September 2006 bereits 70 Prozent und ab September 2007 sämtliche Neufahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen ein direkt messendes Reifendruck-Kontrollsystem an Bord haben.

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