Autos aus Thüringen
Preisgekrönter Sportflitzer aus Altenburg

Autos aus Thüringen werden nicht nur sportlicher und innovativer, sondern auch zunehmend zum Publikumsliebling. Ein Sportwagen mit dem griechischen Götternamen „Apollo“ soll Ferrari Konkurrenz machen. Am Schwestermodell „Artemis“ wird noch gearbeitet.

ERFURT. Thüringische Autos werden immer beliebter. Das erfährt derzeit die Opel Eisenach GmbH, die mit der Produktion des neuen Corsa kaum noch nachkommt. Obwohl die Serienfertigung erst im Oktober 2006 anlief, sammelt der Corsa nationale und internationale Preise. Autoexperten aus Dänemark, Großbritannien, Tschechien, Rumänien, Serbien, Kroatien und Slowenien kürten ihn zum „Car of the Year“. Mit „Autobest 2007“ erhielt er die wichtigste Trophäe der Wachstumsmärkte Ost- und Zentraleuropas. Und zum besten Kleinwagen wurde er auch in der Schweiz, in Norwegen, Belgien und Deutschland gewählt.

Außerdem bekam das Fahrzeug auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig den Flotten-Award. Alain Visser, Opel-Geschäftsführer und Executive Director für europäisches Marketing der Marken Opel und Vauxhall (so heißt der Corsa in Großbritannien), freut sich. „Der Flotten-Award zeigt, dass er auch ein prima Fuhrpark-Auto ist. Dort zählen die leistungsstarken und sparsamen Motoren sowie Wirtschaftlichkeit und Sicherheit.“ Zwar ist der neue Opel nur 15 Zentimeter länger als sein Vorgänger – aber technisch erwachsener.

So bestand er einen EU-Crashtest mit fünf Sternen für den Insassenschutz. Zusammen mit innovativen Details wie einem integrierten Heckträgersystem „Flex-Fix“ für zwei Fahrräder, einem Kurven- und Abbiegelicht sowie einem beheizbaren Lenkrad brachte ihn das in seinem Segment auf Platz Eins bei den Neuzulassungen in Deutschland. Derzeit produzieren in Thüringen 1 900 Mitarbeiter den Corsa. Für seine Fertigung investierte die GM-Tochter Opel 150 Millionen Euro.

Die Opel Eisenach GmbH, die 1992 den Betrieb aufnahm, ist heute ein wichtiger Kern des Automobil-Clusters in Thüringen. Im Eisenacher Raum betreiben zahlreiche Unternehmen neben der Automobilproduktion auch Werkzeugbau, Forschung und Auto-Entwicklung sowie die Produktion und Zulieferung von Fahrzeugkomponenten und -systemen. Neben Opel haben sich in der Nähe der Wartburg unter anderem BMW, Bosch, EDAG und Automotive Lights, die INA-Group, die Rege Motorenteile GmbH & Co. KG sowie die Benteler Automobiltechnik GmbH angesiedelt. „Neuzugänge“ – auch in anderen Thüringer Regionen – erweitern ständig das automobile Portfolio des Freistaates. So ist die Zahl der Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes im Kraftfahrzeugbereich erwirtschaften, seit Mitte 2005 um ein Zehntel auf 440 Firmen gestiegen.

Nach Angaben des Automotive Thüringen e.V. (AT) ist das Umsatzvolumen der Kfz-Branche im Freistaat in 2006 auf 4,2 Milliarden Euro gewachsen, und eine Steigerung auf knapp sechs Milliarden Euro rückt in greifbare Nähe. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in den vergangenen anderthalb Jahren um 3 000 auf 45 000 Mitarbeiter. Auch im laufenden Geschäftsjahr ist die Autobranche wieder rasant durchgestartet. Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik erzielte die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen bis Ende März 2007 einen Umsatzzuwachs von 26,1 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2006. Zugleich ist die Kfz-Branche mit einem Anteil von 55 Prozent eindeutiger Export-Spitzenreiter.

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