Autotest
Mazda 3: Der Golf-Rivale aus Fernost

Generationswechsel beim Mazda 3: Wenn im Mai die zweite Auflage des Bestsellers startet, sollten sich die mehr als zwei Dutzend Wettbewerber in dem am dichtesten besetzten Segment des deutschen Marktes warm anziehen. Denn hier kommt ein neuer Rivale in die Kompaktklasse

dpa HAMBURG. Was für VW der Golf, für Renault der Mégane oder für Opel der Astra ist, das ist für Mazda der Mazda 3: das wichtigste Auto im Modellprogramm. Kein Wunder also, dass sich die Entwickler zum bevorstehenden Generationswechsel besonders ins Zeug gelegt haben. .

Der auch weiterhin als Fünftürer mit steilem Abschluss oder als Viertürer mit sportlich angehauchtem Stufenschnitt angebotene Mazda 3 ist nicht nur ein paar Zentimeter größer geworden. Der Wagen wirkt nun vor allem solider und hat mehr Charakter. Die Karosserie ist fest wie der Stahl eines Samurai-Schwerts. Obwohl das Fahrwerk wieder etwas weicher wurde, gleitet der Mazda 3 so spurstabil und linientreu dahin wie der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen zwischen Hiroshima und Tokio. Dabei dringen weder der Fahrtwind noch das Abrollgeräusch der Reifen zu den Insassen vor. Erst weit jenseits von Tempo 100 machen sich deshalb die Fahrgeräusche bemerkbar.

Ebenfalls einen Schritt nach vorn macht Mazda bei der Anmutung des Innenraums. Der Arbeitsplatz des Fahrers ist mit neuen Instrumenten, optimierten Bedienelementen und dem hoch gerückten Schalthebel ergonomischer denn je. Die Oberflächen der Armaturentafel sind mit Sorgfalt ausgewählt und verarbeitet. Die Sitze sind bequem und bieten viel Halt, und das Navigationssystem wurde blickgünstig direkt unter der Frontscheibe montiert. Nur die vielen Schalter am Lenkrad stören.

Während Fahrkultur und Fahrgefühl tatsächlich neu, haben die Japaner das Design nur zurückhaltend weiterentwickelt. Aber die für Mazda so typischen Kriterien - Mandeln und Muskeln - findet man künftig noch besser wieder. Nicht umsonst wurden die Scheinwerfer in die Länge gezogen, Motorhaube und Frontpartie geschärft und vor allem wie im Sportwagen RX-8 die Kotflügel kräftig ausgestellt.

Doch die Retuschen dienen nicht nur dem frischen Look, sondern zielen auch auf die Aerodynamik. Deshalb macht der Feinschliff den Mazda 3 zum windschnittigsten Auto seiner Klasse. Weil die Ingenieure trotz des Längenzuwachses mindestens 15 Kilogramm pro Auto eingespart haben, verbraucht der Mazda 3 trotz stärkerer Motoren zwischen sechs und elf Prozent weniger. Doch das ist nur der Anfang: Im Sommer folgt neben dem Sportmodell Mazda3 MPS mit 195 kW/265 PS für Preisbewusste auch ein neuer Benzindirekteinspritzer mit Start-Stopp-Automatik.

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