Besser auf "amerikanisch" ausgelegtes Fahrwerk einrichten
Die Mercedes M-Klasse musste reifen

Die M-Klasse von Mercedes ist ein Statussymbol. Doch hinter der imposanten Fassade des seit 1998 gebauten Geländewagens verbergen sich gerade bei älteren Fahrzeugen auch Mängel.

dpa/gms STUTTGART. Vor allem die Verarbeitung des anfangs nur in den USA gefertigten Wagens entsprach laut der Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart in keiner Weise dem üblichen Mercedes-Niveau. Interessenten kann der Produktionsort einer M-Klasse Hinweise auf die Qualität des Fahrzeugs geben.

Bei frühen Baujahren müssen sich Gebrauchtwagenkäufer laut Dekra auf das „amerikanisch“ ausgelegte Fahrwerk einstellen, das weich und schwammig wirken kann. Gerade bei Ausweichmanövern ist mit einem Nachschwingen des Hecks zu rechnen. Hinzu kommt der Einsatz von Kunststoffteilen, die zum Klappern neigen.

Doch auch auf der Habenseite hat die M-Klasse etwas zu bieten. Je nach Motorisierung sind die Fahrleistungen laut Dekra recht gut, das Raumangebot ist ordentlich. Außerdem wurden spätestens mit dem Facelift im Jahr 2001 viele Verarbeitungsmängel abgestellt.

Die Dekra empfiehlt, beim Gebrauchtwagen einen Blick auf die Fahrgestellnummer zu werfen. Die verrät, ob es sich um ein in den USA gebautes Fahrzeug handelt, oder ob es an dem damals neuen Standort Graz gebaut wurde. Die Fahrzeuge aus Österreich gelten als die Besseren. Sie sind an einem X vor den letzten sechs Stellen der Fahrgestellnummer zu erkennen. Am schnellsten gibt eine Probefahrt Aufschluss über die Qualität des jeweiligen Fahrzeugs.

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