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Blick in die Pannenstatistik des ADAC: Daihatsu Sirion: So klein kann Zuverlässigkeit sein

Daihatsu zählt zu den unbekannteren der japanischen Automarken. Und wer etwas mit dem Namen anfangen kann, verbindet damit in der Regel ausschließlich kleine Fahrzeuge, die nicht mehr und nicht weniger als praktische Fortbewegungsmittel sind.

Daihatsu Sirion Quelle: dpa
Kaum Mängel in der ADAC-Pannenstatistik - dem Daihatsu Sirion wird von den Experten eine hohe Zuverlässigkeit attestiert. (Bild: Daihatsu/dpa/tmn) Quelle: dpa

dpa/tmn MüNCHEN. Daihatsu zählt zu den unbekannteren der japanischen Automarken. Und wer etwas mit dem Namen anfangen kann, verbindet damit in der Regel ausschließlich kleine Fahrzeuge, die nicht mehr und nicht weniger als praktische Fortbewegungsmittel sind.

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Neben dem Dreitürer Cuore gehört auch ein fünftüriger Kleinwagen mit dem Namen Sirion zum Programm. Der beweist, dass der Verzicht auf automobilen Luxus auch seine guten Seiten haben kann: In der ADAC-Pannenstatistik fällt der Sirion kaum mit Mängeln auf.

Während der Automobilclub aus München bei den meisten Fahrzeugen eine recht lange Liste an möglichen Defekten vorweisen kann, sieht es beim Daihatsu Sirion völlig anders aus. Dem wird eine insgesamt hohe Zuverlässigkeit attestiert - was wiederum vor allem auf jüngere Modelle zutrifft. Die Mängelliste selbst ist daher auch ziemlich übersichtlich. Es gab bis zum Baujahr 2001 einige gerissene Zahnriemen. Für alle Baujahre trifft zu, dass es vereinzelt zu Störungen im Motormanagement kommen kann. Außerdem wurden registriert: gebrochene Auspuffanlagen bis 2000, feuchte Zündkerzen in den Baujahren 2000 und 2002 sowie häufige Batterieschäden.

Auf dem Markt erschien der Sirion Mitte 1998. Später wurde auch eine Allradversion eingeführt, zudem baute Daihatsu das Motorenprogramm aus. Im Mai 2002 erfolgte ein Facelift. Ein Modellwechsel stand Anfang 2005 an - im Herbst 2007 gab es dann auch in dieser Generation ein Facelift. Insgesamt gilt der Sirion als günstig zu fahrendes Auto mit ordentlichem Komfort.

Das Motorenprogramm ist trotz der erfolgten Ergänzungen recht übersichtlich. Los geht es mit 41 kW/55 PS, beim zweiten Sirion sind außerdem 51 kW/70 PS und 64 kW/87 PS erhältlich - das Spitzenmodelle leistet 76 kW/103 PS. Durchweg handelt es sich dabei um Benziner.

Die Anschaffung eines gebrauchten Sirion gestaltet sich vergleichsweise günstig. Für gut 2 000 Euro gibt es laut Schwacke-Liste einen Sirion CX aus dem Jahr 1998. Etwa 4 150 Euro müssen für einen Sirion Sport aus dem Jahr 2000 angelegt werden. Ein Sirion 1.3 aus dem Jahr 2007 sollte für 8 300 Euro zu bekommen sein.

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