BMW 3er Touring
Luxus-Lader statt Lastesel-Langeweiler

Fast die Hälfte der 3er-Baureihe wird als Touring verkauft. Die fünfte Generation hat in allen Dimensionen noch mal zugelegt: noch sportlicher, noch alltagstauglicher, noch dynamischer.  Der erste Fahrtest.
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GarchingEr ist einer der beliebtesten BMW Deutschlands, bestreitet mit über 40 Prozent Verkaufsanteil fast die Hälfte der 3er-Baureihe. Verbindet der 3er Touring doch die Sportlichkeit der Limousine mit dem Alltagsnutzen eines Kombis ohne dabei den Lastesel-Langeweiler zu geben. Die fünfte Generation, die am 22. September zu Preisen ab 37 100 Euro auf den Markt rollt, hat in allen Dimensionen zugelegt: noch sportlicher, noch alltagstauglicher, noch dynamischer.

Tatsächlich haben die Bayern es geschafft, den Schwung der Limousine in die Form des Kombis zu gießen. Wobei das Augenmerk der Designer vor allem der Heckgestaltung galt, der Vorderwagen fällt bis zur B-Säule identisch mit der Limousine aus. Dafür ähnelt die Heckansicht nun sehr dem 5er Touring. In der Seitenansicht, die sich mit spannungsvollen Sicken und Lichtkanten um fast zehn Zentimeter auf 4,62 Meter streckt, findet der 3er Touring seinen eigenen Auftritt.

Das Längenwachstum kommt vorrangig dem Gepäckraum zu Gute. Um 35 auf 495 Liter haben ihn die Ingenieure aufgestockt - bei umgeklappter Rücksitzlehne werden daraus 1 500 Liter. "Mehr bekommen Sie zurzeit in keinem Fahrzeug dieses Segments", frohlockt BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt. Freilich nur, wenn dieses Segment auf Audi A4 Avant (490 Liter) und Mercedes C-Klasse (485 Liter) zugeschnitten bleibt. Ein VW Passat Variant (603 Liter) oder Opel Insignia ST (540 Liter) schleppen da locker noch ein, zwei Koffer mehr weg.

Die im Verhältnis 40:20:40 teilbare Rücksitzbank, eine Edelstahlblende auf der 62 Zentimeter niedrigen Ladekante, das separate Trennnetzrollo sowie das im Unterboden verstaubare Abdeckrollo gehören zur Serienausstattung.

Fünf Zentimeter mehr Radstand sind im Innenraum auch in der größeren Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen zu spüren. Ansonsten erscheint das Interieur wie bei der Limousine gewohnt hochwertig, das Cockpit ist leicht zum Fahrer geneigt, die Bedienung gelingt intuitiv.

Materialien und Verarbeitung sind top und können wie bei der Limousine durch die Ausstattungsvarianten "Modern Line", "Luxury Line" und "Sport Line" für jeweils 1.900 Euro Aufpreis mit farblichen Applikationen, speziellen Polsterungen, Chromzierleisten und Flächen in mattiertem Au oder Holz weiter veredelt werden. Auch ein M Sportpaket mit 18 Zoll-Alurädern, Sportfahrwerk und –sitzen in Alcantara, M-Aerodynamikpaket und Lederlenkrad für 4.300 Euro ist zu haben.

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Kommentare zu " BMW 3er Touring: Luxus-Lader statt Lastesel-Langeweiler"

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  • Die sind aber nur für Frauen...

  • Wrirklich schöne Kombis heißen Avant!

  • ...und wir schwelgen in Luxus. Krise?! Welche? Kann ich nicht verstehen.

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