BMW 435i
Nahe an der Perfektion

Coupés sind ein fester Bestandteil der Markenidentität von BMW. Aus dem erfolgreichen Zweitürer der 3er-Reihe entwickelten die Münchner eine eigene Modellreihe: Der BMW 4er rollt ab Oktober zu den Kunden.
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Lissabon/PortugalElegante Zweitürer mit sportlichem Touch transportieren besonders gut den BMW-Slogan "Freude am Fahren". Aus dem erfolgreichen Zweitürer der 3er-Reihe entwickelten die Münchner für die nächste Generation eine eigene Modellreihe: Der BMW 4er rollt ab Oktober zu den Kunden.

Der direkte Wettbewerber aus Bayern hat es vorgemacht. Der Audi A5 basiert technisch auf dem A4, bietet aber als eleganter Zweitürer einen so eigenständigen Auftritt, dass die Ingolstädter seit 2007 ihr Mittelklasse Coupé als A5 positionieren.

Nachdem BMW den 3er in der sechsten Generation seit 2012 als Limousine, Kombi und Fließheck GT vertreibt, folgt nun der Zweitürer mit identischer Technik, aber größer und mit eigenständigem Aussehen als 4er. Natürlich pflegen die Münchner auch die schöne Branchensitte, den Zweitürer teurer als die Limousine anzubieten. Für den neuen 4er sind durchschnittlich 2.000 Euro Mehrpreis im Vergleich zur identisch motorisierten Limousine zu kalkulieren.

Das Modellprogramm startet mit drei Motoren: Der 420d mit 135 kW/184 PS ist immerhin für 240 km/h Höchstgeschwindigkeit gut, nippt laut Normverbrauch nur 4,7 Liter Diesel pro Kilometer aus seinem Tank und ist für 39.200 Euro die vorerst günstigste Möglichkeit, einen neuen 4er zu fahren. Darüber rangiert der 428i als Benziner mit 180 kW/245 PS für 41.100 Euro.

Den kultigen Reihensechszylinder hält vorerst nur der 435i mit 225 kW/306 PS bereit. Der kostet in der Basisvariante 47.800 Euro. Im Verlauf des Jahres folgen weitere Varianten.

Von der Plattform und dem Antrieb abgesehen, ist das neue Coupé nun ein komplett eigenständiges Auto, das über kein identisches Karosserieteil mit der Limousine verfügt. Egal von welcher Seite betrachtet, der 4er ist ohne jeden Euphemismus ein Augenschmaus. Die Proportionen sind perfekt geraten: Die lange Schnauze und die abfallende Dachlinie darf sich schon jetzt einen Platz in der Liste künftiger Klassiker reservieren.

Der im Vergleich zur Limousine deutlich sattere Auftritt resultiert aus den breiteren Spurweite: Vorne ist der Zweitürer mit 1,55 Meter 45 Millimeter breiter, hinten beträgt der Zuwachs sogar 80 Millimeter auf 1,59 Meter.

Kommentare zu " BMW 435i: Nahe an der Perfektion"

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  • Wenn er, wie mein aktueller 5er, nach 4 Jahren zu rosten beginnt, Kabelbäume aufgrund minderer Qualität an der Heckklappe reihenweise brechen und andere inzwischen BMW-typische Mängel auftreten, die von BMW mit keinerlei Kulanz gelöst werden, spätestens dann schaut sich der (private) Käufer nach einem Auto mit besserem Preis-Leistungsverhältnis um :-( Schade drum, ich war früher großer BMW-Fan.

  • Bis auf die hässliche Front nicht schlecht.

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