Test + Technik

_

BMW Infotainment-Assistent: Rockmusik nur nach Feierabend

BMW entwickelt einen neuen Infotainment-Assistenten. Das lernende System soll die Informationsflut eindämmen und nur relevantes zum Fahrer durchlassen

MünchenEin elektronische Butler könnte laut BMW künftig mit dem Fahrer über den Monitor auf der Mittelkonsole des Autos kommunizieren. Er soll gleichsam als Torwächter dienen und die Informationsflut von Musik, Telekommunikation oder E-Mails für den Fahrer filtern und so angenehmer gestalten. Dem Fahrer gebe er lediglich die für ihn relevanten Informations- und Unterhaltungsangebote weiter, erläuterte Projektleiter Thomas Helbig.

Anzeige
Über den Monitor auf der Mittelkonsole teilt der Infotainment-Assistent mit, was der Fahrer noch vor dem nächsten Stopp wissen möchte. Quelle: Pressefoto
Über den Monitor auf der Mittelkonsole teilt der Infotainment-Assistent mit, was der Fahrer noch vor dem nächsten Stopp wissen möchte. Quelle: Pressefoto

Dabei lerne das System den Fahrer und seine Einsatzprofile mit jeder Fahrt besser kennen und stimme seine Infotainment-Auswahl entsprechend ab. "Kalendereinträge werden dann nur auf dem Weg ins Büro verlesen, und Rockmusik gibt's nur nach Feierabend", skizziert Helbig die Möglichkeiten. Ungewünschte Inhalte könne der Fahrer weiterklicken und so den Lernvorgang des Butlers beschleunigen.

Wann der Infotainment-Assistent in den Handel kommt, ließ der Projektleiter offen. Er sagte aber: "Wir werden die Kunden sicher keine Fahrzeuggeneration mehr warten lassen."

Navigation

Zudem arbeitet BMW an einer neuen Generation von Navigationssystemen. Die Geräte sollen die Länge von Ampelphasen, die Verkehrsdichte und das durchschnittliche Tempo auf einem bestimmten Streckenabschnitt vorhersagen. Ziel der Bayern ist es, dadurch den Verkehrsfluss zu optimieren. Für das System, dessen Einführungstermin noch offen ist, nutzen die Ingenieure neben den Sensorinformationen aus dem Auto auch Daten aus dem Verkehrsfunk und Statusmeldungen von anderen Fahrzeugen oder vernetzten Verkehrszeichen.

Navigation Schlaue Apps für Autofahrer

  • Navigation: Schlaue Apps für Autofahrer
  • Navigation: Schlaue Apps für Autofahrer
  • Navigation: Schlaue Apps für Autofahrer
  • Navigation: Schlaue Apps für Autofahrer

Quelle: dpa
  • Die aktuellen Top-Themen
Umfrage: Auf diese Gebrauchten sind alle scharf

Auf diese Gebrauchten sind alle scharf

Das Online-Portal Autoscout24 hat nachgefragt: Von welchen Wagen träumen Europas Gebrauchtwagenkäufer? Das Ergebnis ist eindeutig: Erst von amerikanischen, dann von deutschen. Die Umfrageergebnisse in Bildern.

Verhalten im Stau: Was läuft, wenn nichts mehr geht

Was läuft, wenn nichts mehr geht

Jeder steckte schon mal drin - viele Autofahrer benehmen sich aber im Stau, als wäre es für sie das erste Mal. Da wird gepöbelt, gedrängelt und alles noch schlimmer gemacht. Experten erklären, was wirklich weiterbringt.

Verkehrssünder: Erwischt, - und dumm herausgeredet

Erwischt, - und dumm herausgeredet

Kaum ein Strafzettel ohne vorherige Ausrede. Droht die Knolle, werden Autofahrer zum Teil sehr erfinderisch um den Fehltritt im Verkehr zu rechtfertigen. Eine Übersicht besonders absurder Versuche.