BMW Z4-Coupé
Super Fahr-Menü

Für McDonald’s-Chef Bane Knezevic ist das Z4-Coupé von BMW alles andere als schwere Kost – es bleibt bei jedem Wetter in der Spur.

Konfusion am Drive-in-Schalter. „Halt, stehen bleiben!“ ruft der konsternierte Mitarbeiter der Mc-Donald’s-Filiale in der Drygalski-Allee im Münchener Süden.

Der Mann im silberfarbenen BMW-Z4-Coupé nimmt davon keine Notiz. Sein Fast-Food-Mittagessen hat er noch freundlich lächelnd entgegengenommen. Dann fährt er davon. Wie selbstverständlich, ohne zu bezahlen.

Der Mc-Donald’s-Mitarbeiter findet plötzlich seine Contenance wieder, stürmt aus der Tür hinaus und nimmt die Verfolgung des vermeintlichen Big-Mac-Diebs auf. Keine zwanzig Meter weiter stoppt der Sportcoupé-Fahrer sein Auto, um das Missverständnis aufzuklären. Beim Mundräuber handelt es sich um keinen Geringeren als den Deutschland-Chef des weltweit größten Burger-Unternehmens. Bane Knezevic wollte gerade zur Testfahrt für das Weekend Journal starten und hatte sich nur eigens für das Foto-Shooting ein Schnell-Menü reichen lassen. Knezevic freut sich über den aufmerksamen Mitarbeiter und der sich darüber, dass die ganze Angelegenheit für ihn ohne Blessuren abging. Im Gegenteil: Schulterklopfen und Gelächter erntet er vom Chef.

Knezevic geht souverän mit solchen Situationen um. Besser gesagt: mit amerikanischer Kumpelhaftigkeit. Dabei wurde er in Belgrad geboren. Dann jedoch steht der Weekend-Journal-Testwagen Z4 im Fokus seines Interesses. Auf einer Fahrt zum Starnberger See, keine 20 Kilometer südlich der Bayernmetropole, will er den Wagen näher ergründen.

Der Firmenchef begutachtet das Design seines Testwagens. Das Vorgängermodell, das Z3-Coupé, war vor acht Jahren optisch eher umstritten. Der Z4 ist ansprechender. „Das gefällt mir sehr gut. Vor allem die sportliche Linienführung des Wagens macht einen tollen Eindruck“, sagt er. Dann nimmt er Platz in dem Zweisitzer, der auf den ersten Blick nicht gerade den Eindruck erweckt, dass er für groß gewachsene Menschen wie Knezevic das ideale Fortbewegungsmittel ist. Unser Tester straft solche optischen Eindrücke Lügen, indem er für sich nach wenigen Sekunden feststellt: „Ich sitze sehr bequem in dem Auto.“

Kernig springt die Drei-Liter-Maschine des BMW an. 265 PS mobilisiert der Sechszylinder-Motor. Das reicht ohne Probleme für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern in der Stunde. Der Bayernflitzer wäre sicher auch für Werte darüber gut. Aber die bekannte elektronische Abregelung sagt bei Tachostand 250: Jetzt ist Schluss.

Das regnerische Wetter animiert auch nicht gerade dazu, mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn zu rasen. Knezevic zeigt sich bei diesem Wetter als umsichtiger Fahrer. Das Gaspedal benutzt er vorerst moderat.

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