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Bosch-Gasoline-Chef Bulander: „Die größte Herausforderung ist die Antriebsbatterie“

Ein Konzern liegt im Wettstreit mit sich selber: Rolf Bulander, Chef des Bereichs Gasoline Systems von Bosch und zuständig für Elektromobilität beim weltgrößten Automobilzulieferer, spricht mit Handelsblatt Online über teure Batterien, sparsame Benzinmotoren und die harte Konkurrenz.

Rolf Bulander: Im Bereich der Elektroauto-Batterien sind noch schwierige Aufgaben zu lösen. Quelle: Pressebild
Rolf Bulander: Im Bereich der Elektroauto-Batterien sind noch schwierige Aufgaben zu lösen. Quelle: Pressebild

Handelsblatt: Herr Bulander, was sind die Hürden auf dem Weg zum Elektroauto?

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Rolf Bulander: Heute sind das zum einen die Technologie für Lithium-Ionen-Batterien und zum anderen der Verbrennungsmotor, der beim Verbrauch in den kommenden Jahren noch um knapp ein Drittel sparsamer wird.

Handelsblatt: Dann machen Sie sich also selbst Konkurrenz?

Bulander: Je schneller der Verbrennungsmotor dieses Potenzial hebt, desto anspruchsvoller werden die Ziele, um Elektroautos auf dem Markt durchsetzen zu können. Denn deren typische Batterie wird selbst in den nächsten Jahren über 6500 Euro kosten. Dazu kommen noch 2.000 Euro für Leistungselektronik und E-Motor. Auch wenn der reine Elektromotor deutlich billiger als ein Verbrenner ist, so kommt ein Elektroauto nach unseren Berechnungen unter dem Strich mindestens 5.500 Euro teurer als ein vergleichbares konventionelles Auto.

Handelsblatt: Was sind technisch die größten Herausforderungen?

Bulander: Sie liegen eindeutig in der Antriebsbatterie. Anders ist das bei E-Motor und Leistungselektronik. Da ist die Serienreife gegeben, und es geht - in Anführungsstrichen - "nur" um deren Weiterentwicklung. Das ist Standard. Batterien hingegen sind immer noch ein anspruchsvolles Forschungsthema, mit den entsprechenden Unsicherheiten, ob oder wann es zu Entwicklungssprüngen kommt.

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