Bremsen werden automatisch „vorgeschärft“
Volvo plant Bremssystem gegen Auffahrunfälle

Laut Volvo ereignen sich drei Viertel aller Heckkollisionen bei bis zu 30 Kilometern pro Stunde (km/h). Nun will der schwedische Autohersteller ein spezielles radargestütztes Bremssystem gegen Auffahrunfälle bei langsamen Geschwindigkeit entwickeln.

dpa/gms GÖTEBORG. Volvo will ein elektronisches System gegen Auffahrunfälle bei langsamer Geschwindigkeit entwickeln. Nach Angaben des schwedischen Autoherstellers ereignen sich drei Viertel aller Heckkollisionen bei bis zu 30 Kilometern pro Stunde (km/h).

Daher will das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren ein radargestütztes Bremssystem bis zur Serienreife entwickeln. Es soll solche Unfälle entschärfen oder ganz vermeiden.

Wie das Unternehmen in Göteborg mitteilte, gibt es dafür einen Radarsensor, der auf der Rückseite des Innenspiegels montiert wird und den Bereich bis zu sechs Meter vor dem Fahrzeug überwacht. Erkennt die Elektronik ein stehendes oder langsamer fahrendes Auto, würden automatisch die Bremsen "vorgeschärft". Lässt sich der Unfall nicht mehr vermeiden, leite das "City Safety" genannte System eine automatische Bremsung ein.

Das System arbeitet nach Herstellerangaben lediglich bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Liegt die Differenzgeschwindigkeit unter 15 km/h, könne ein Auffahrunfall mit Hilfe der Elektronik in der Regel vermieden werden. Bei einer Differenzgeschwindigkeit zwischen 15 und 30 km/h werde zumindest die Unfallschwere und damit der Reparaturaufwand verringert.

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