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Brennstoffzelle: Wasserstoff soll dem Elektroauto Schwung geben

Das Elektroauto wird von den Herstellern als Zukunftshoffnung gepriesen, doch teure und zu schwache Batterien bremsen die Euphorie. Dabei gibt es eine leistungsfähige Alternative: Wasserstoff.

Der F125 soll einen Ausblick auf die S-Klasse aus dem Jahr 2025 geben. Quelle: dpa
Der F125 soll einen Ausblick auf die S-Klasse aus dem Jahr 2025 geben. Quelle: dpa

DüsseldorfBenzin und Diesel haben noch nicht ganz ausgedient, aber eines ist bereits heute klar: In Zukunft werden unsere Autos von Elektromotoren angetrieben. Eine Frage ist allerdings noch nicht beantwortet: Wie bringen wir den Strom in die Fahrzeuge?

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Zuerst drängt sich bei dem Thema Stromspeicherung natürlich die Batterie auf. Solche Fahrzeuge gibt es bereits zu kaufen, doch der Erfolg bleibt bisher aus. Kurze Reichweiten, lange Ladezeiten, nicht zuletzt der höhere Anschaffungspreis.

Als Alternative zur Batterie sehen deshalb einige Hersteller die Brennstoffzelle. Darin wird aus reinem Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt, der dann die Elektromotoren antreibt. Das einzige Nebenprodukt des Vorgangs in dem Mini-Kraftwerk ist Wasser.

Testflotten weltweit Diese Brennstoffzellen-Autos fahren bereits

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Die Technik ist nicht ganz neu, bereits 1994 zeigte Daimler den Prototypen NECAR1. Das Fahrzeug auf Basis des Kleinbusses MB-100 war ein reiner Technik-Träger, doch in den nächsten Jahren folgten weitere Prototypen, in denen die Brennstoffzelle stetig weiterentwickelt wurde. Doch dann – obwohl der damalige-Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp bereits Serienmodelle innerhalb von zehn Jahren versprochen hatte – verschwand die Brennstoffzelle aus der öffentlichen Diskussion. Das versprochene Serienmodell kam nicht, Elektroautos mit Batterien rückten in den Fokus der Medien.

Dann die öffentlichkeitswirksame Wende: Auf der IAA im September zeigte Daimler das Forschungsfahrzeug F125, das von einer Kombination aus Brennstoffzelle und Plug-In-Hybrid angetrieben wird. „Die Entwicklung ging kontinuierlich weiter, die Brennstoffzelle ist nur aus dem Blick der Öffentlichkeit etwas verschwunden“, sagt Daimler-Sprecher Matthias Brock.

Höhere Reichweite

Die Vorteile der Brennstoffzelle haben sich seit 1994 nicht verändert: Die Reichweite ist deutlich höher als bei Elektroautos, die ihren Strom aus Batterien ziehen. Und der Tankvorgang dauert ähnlich lange wie bei einem Benziner oder Diesel – im Gegensatz zu den stundenlangen Ladevorgängen bei Batterien.

Daimler verspricht sich von der Brennstoffzellen-Plug-In-Kombination des F125 bis zu 1.000 Kilometer Reichweite, ein Tankvorgang soll drei Minuten dauert. Bereits heute möglich sind Distanzen von bis zu 400 Kilometern, wie Daimler mit einer Weltumrundung dreier B-Klassen mit Brennstoffzelle gezeigt hat.

  • 14.10.2011, 23:07 Uhrverus

    Elektromobilität – oder, das Schreckgespenst der Auto und Mineralöl - Industrie.
    Würde die Photovoltaic – Technik so genutzt werden wie das Rad müsste man
    nicht so dämliche Debatten führen um die Stromversorgung zu garantieren.
    Es sollten die Grundlagen dafür schaffen werden das Häuserfassaden, ins
    Besondere Bürohochhäuser mit Photovoltaic - Panels versehen werden müssen.
    Dafür spart man auch die übliche Hausverkleidung. Auch hier keine Mehrkosten,
    im Gegenteil, durch die Stromgewinnung wird auf Jahre Gewinn erzielt!
    Um die Vorgaben des Kyoto-Protokolls könnte man nur noch müde lächeln.
    Die Brennstoffzelle ist kostspielig, Energieaufwendig und erst in ca. zehn
    Jahren Serienreif. Range Extender (Benzinmotor der einen Generator antreibt)
    Das ist so, als würde man ein Ventilator vor das Windrad stellen zur Stromerzeugung.
    Schlagwort: Carbazol, die Uni Erlangen erst mal 500.000 Euro Fördergeld beantragt.
    Induktionstechnologie, - und was ist wenn 20cm Schnee liegt? - alles Phrasen die den Einsatz von E-Kfz. hinausschieben. Deutschland bleibt (wie auf dem Digitalen Sektor) unbedeutend wenn die „Elitenköpfe“ nicht endlich die Schwelle zur neuen Epoche
    im Automobilbau erkennen.

  • 14.10.2011, 23:06 Uhrverus

    Elektromobilität – oder, das Schreckgespenst der Auto und Mineralöl - Industrie.
    Was wurde aus dem Audi A2, der schaffte am 26.10.2010 rund 600 Kilometer, ohne aufzuladen. Ach ja, das DBM-Rekordauto ist beim Brand einer Berliner Lagerhalle
    am 12.12.2010 komplett zerstört worden. Sind die Anschlüsse international genormt
    oder macht jeder seinen eigenen schönen Stecker? Will ich mobil sein
    auch im Ausland, gibt es nur eine Lösung:
    AKKU – WECHSEL AN DER TANKSTELLE!
    Dauert nicht länger wie Benzintanken und ist nicht teurer als derzeitiger
    Treibstoff, im Gegenteil! Und auf einmal wird Benzin, Diesel und Kraftfahrzeuge
    mit Verbrennungsmotoren angeboten wie „SAUERBIER“!
    Eine einheitliche Norm für die Wechselbatterien ist ebenso Pflicht.
    Die Reichweite der E-Autos kann ohne weiteres verdreifacht werden indem
    die Fahrzeuge mit Solarpanel bestückt werden. Flexible Solarpanel.
    Statt sinnlose Steuerprämien, sollte Intelligenter Weise die Infrastruktur
    ausgebaut werden und einen höheren Anteil der Fördermittel zur Entwicklung
    Leistungsstärkerer Akkus ausgegeben werden.
    Die Nachfrage nach Elektroautos ist doch Heute schon so groß wie auf das
    Begrüßungsgeld nach dem Mauerfall ! Geht die Produktion in Großserie, wird
    der VKP rapide in den Keller gehen, das ist mehr Ersparnis als Steuerprämie.

  • 14.10.2011, 23:05 Uhrverus

    Elektromobilität – oder, das Schreckgespenst der Auto und Mineralöl - Industrie.
    Elektroautos, Argumentiert, teuer, Preis hochgehalten, immer im Versuchsstadium,
    Akku zu wenig Kapazität, lange Aufladzeit, geringe Reichweite und so weiter…
    Problem Ladesäule jeder„QUATSCHT“ den gleichen Mist.
    So wird der Einsatz von Elektroautos von der etablierten Industrie „gesteuert“.
    Ladesäulen Aufstellen in Hochhaus - Wohnsiedlungen? Dem Vandalismus ist
    Tür und Tor geöffnet. Und bei Regen, Eis, Schnee? Stromschlag!
    Kurzschlussgefahr! Wir tanken nicht unter freiem Himmel. „Schlangestehen“
    an der Ladestation? Eine unausgegorene Phantasie.
    Wo bitte ist die passende Ladesäule, (erst wieder in der eigenen Garage?
    Reichweite Tesla Roadster bei moderaten Fahrweise über 400 km.
    Porsche 997 Carrera. RW. ca. 150 oder 200 km ,
    ca. 180 oder 220 km/h. Mit 130 km/h, RW ca. 350km.
    Protoscar Lampo 3, km/h 220, kW 420, Mit 130 km/h, RW ca. 400km.

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